[{"data":1,"prerenderedAt":766},["ShallowReactive",2],{"/de-de/blog/agile-epics-in-gitlab":3,"navigation-de-de":37,"banner-de-de":441,"footer-de-de":451,"blog-post-authors-de-de-GitLab Germany Team":656,"blog-related-posts-de-de-agile-epics-in-gitlab":671,"assessment-promotions-de-de":716,"next-steps-de-de":756},{"id":4,"title":5,"authorSlugs":6,"body":8,"categorySlug":9,"config":10,"content":14,"description":8,"extension":25,"isFeatured":12,"meta":26,"navigation":27,"path":28,"publishedDate":20,"seo":29,"stem":33,"tagSlugs":34,"__hash__":36},"blogPosts/de-de/blog/agile-epics-in-gitlab.yml","Agile Epics In Gitlab",[7],"gitlab-germany-team",null,"agile-planning",{"slug":11,"featured":12,"template":13},"agile-epics-in-gitlab",false,"BlogPost",{"title":15,"description":16,"authors":17,"heroImage":19,"date":20,"body":21,"category":9,"tags":22},"Agile Epics in GitLab: Mit Sicherheit zum Erfolg","Agile Epics sind eine Methode, auch bei komplexen Entwicklungsprojekten den Überblick zu behalten. Wir zeigen dir, wie es funktioniert.",[18],"GitLab Germany Team","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749665856/Blog/Hero%20Images/AdobeStock_869074524.jpg","2024-10-17","Agiles Projektmanagement führt schnell und effizient zu kundenorientierten Produkten. Aber es verlangt eine sehr genaue Planung. Epics helfen dabei.\n\nIn ihrer einfachsten Form sind Epics eine Methode, komplexe Ziele in kleine, leichter zu bewältigende Pakete aufzuteilen. Richtig angewandt können sie dazu beitragen, bessere agile Strategien für dein Unternehmen zu entwickeln.\n\nEpics bieten sich insbesondere für die Softwareentwicklung, beispielsweise in GitLab an. Doch beschränkt sich ihr Einsatz nicht darauf. Ein Epic ist ein flexibles Instrument, das in nahezu jeder Branche Anwendung finden kann.\n\nGerne zeigen wir dir, wie du Epics gewinnbringend einsetzen kannst.\n\n## Was ist ein Epic?\n\nGanz gleich, ob du neue Software entwickelst oder dir einen besseren Überblick über deine monatlichen Kennzahlen verschaffen möchtest: dein Anforderungsprofil wird in der Regel aus einer Liste von gewünschten Funktionen, Leistungen oder Informationen bestehen.\n\nDie meisten dieser Funktionen - auch „User Stories“ genannt – stellen das Team vor eine genau umrissene Aufgabe. Einige User Stories sind aber umfassender … Ihre Umsetzung erfordert eine Vielzahl von Aufgaben, die alle eng miteinander verknüpft und üblicherweise abteilungsübergreifend sind.\n\nDiese [größeren User Stories](https://www.business-wissen.de/artikel/user-storys-schreiben-beispiele-anleitung-tipps/ \"größeren User Stories\") bezeichnet man in der agilen Entwicklung als Epics. Epics spielen in der Planung eine zentrale Rolle, unabhängig davon, ob du mit Scrum oder Kanban oder einem anderen agilen Tool arbeitest.\n\n## Epics in GitLab\n\nAuch in GitLab dienen Epics dazu, umfassende User Stories oder geplante Features, die sich über verschiedene Projekte und Diskussionen erstrecken, thematisch zusammenzufassen und zu organisieren.\n\nEpics als umfassende User Stories sind kein exklusives GitLab-Feature. Ihre Integration ist hier aber besonders organisch, da GitLab als führende DevSecOps-Plattform eng mit derselben Agile-Philosophie verbunden ist, auf der auch Epics basieren.\n\nEinerseits erlauben GitLab Epics es dir, sehr präzise die unterschiedlichen Arbeitsphasen der Teams nachzuvollziehen und auf einer fast schon mikroskopischen Ebene detaillierte Planungen vorzunehmen. Andererseits bieten sie einen hervorragenden Rahmen, Projekte von einer übergeordneten Ebene aus zu betrachten und Synergien zu nutzen.\n\nIn dem folgenden Video findest du eine kurze Einleitung dazu, welchen praktischen Nutzen die Arbeit mit Epics in einem Tool wie GitLab bietet:\n\n\u003Ciframe width=\"760\" height=\"515\" src=\"https://www.youtube.com/embed/kdE-yb6Puuo?si=e8BxOIowpT-eDb7U\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen>\u003C/iframe>\n\n## Was ist ein Epic?\n\nDer IT-Coach und -Berater Anthony Murphy [hat darauf hingewiesen](https://www.antmurphy.me/newsletter/from-epics-amp-stories-to-hypotheses-and-problem-statements-shifting-to-outcomes \"hat darauf hingewiesen\"), dass sich die Diskussion um Epics oftmals in Definitionen und Begriffserklärungen erschöpft. Wenn du den Begriff in eine Suchmaschine eingibst, wirst du in der Regel eine Vielzahl von Artikeln finden, die den Sachverhalt eher verkomplizieren.\n\nDabei lässt sich die Frage, was ein Epic ist, eigentlich ganz einfach beantworten: Sie unterstützen dich dabei, deine Visionen, die gerade in der Softwareentwicklung recht komplex sein können, so zu gliedern, dass sie sich Schritt für Schritt bewältigen lassen – und dabei schneller als traditionelle Methoden, wie z. B. dem Wasserfallmodell, zu marktfähigen Produkten führen.\n\nDas eigentliche Ziel besteht für Murphy darin, „unsere gewünschten Ergebnisse zu definieren, Experimente anzudenken oder auch schlicht und einfach unsere Nutzer(innen) besser zu verstehen.“\n\n## Denke Top-Down\n\nEntscheidend für eine gelungene Verwendung von Epics ist, Top-Down zu denken. Epics sind selbst eigenständige Ziele, die allerdings in kleinere Abschnitte aufgeteilt werden können und müssen.\n\nEs geht also weniger darum, penibel alle Epic Stories umzusetzen. Was zählt ist vielmehr, dass das Hauptziel erreicht wird – beispielsweise die Veröffentlichung eines neuen Features. So erlauben Epics eine bessere Einschätzung, welche User Stories wirklich relevant sind und welche unter Umständen ausgelassen werden können.\n\nDiese Top-Down-Sicht erlaubt es uns auch, die oftmals verwirrende Flut an Definitionen verständlich zu machen, die Epics umgibt. Dabei fallen häufig Begriffe wie „Themes“, „Initiatives“ oder „Milestones“. Nur wie lassen sich diese Begriffe voneinander abgrenzen?\n\n## Begrifflichkeiten: Themes, Initiatives, Epics, User Stories, Story Tasks\n\nDer Erfolg eines Unternehmens gerade in der Softwareentwicklung besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen langfristigen Richtungsentscheidungen und einem schnellen, agilen Reagieren auf kurzfristige Entwicklungen zu erreichen.\n\nDer Zeithorizont entscheidet in der Regel, welcher Begriff in einem gegebenen Kontext der passendste ist:\n- Auf höchster Managementebene werden die grundlegenden Visionen mit sogenannten *Themes* vorgegeben, deren Zeithorizont sich auf mehrere Jahre erstrecken kann.\n- Themes werden durch die Umsetzung komplexer mittelfristiger Ziele – den *Initiatives* - erreicht.\n- *Epics* befinden sich auf der Ebene darunter und beschreiben in der Regel Projekte mit einer Laufzeit von circa sechs Monaten bis zu einem Jahr.\n- *User Stories* wiederum werden, beispielsweise in Scrum, durch iterative Zyklen von zweiwöchentlichen Sprints abgebildet.\n- Zur praktischen Umsetzung einer User Story werden konkrete Aufgaben – Tasks – an die Teams delegiert.\n\nZwischen diesen Ebenen findet eine ständige Kommunikation statt, so dass die Planung zwar von oben nach unten verläuft, aber dabei stets Rückmeldungen von unten in die zukünftige Aufgabenverteilung mit einbezogen werden.\n\n## Was ist ein Child Epic in GitLab? \n\nIm Zusammenhang mit GitLab Epics fällt auch oftmals der Begriff „Child Epic“. In GitLab bezeichnet er eine Unterkategorie, die unter der Ebene einer User Story ansetzt.\n\nHintergrund ist, dass auch manche User Stories mehrere Sprints umfassen und gelegentlich in verschiedene, kleinere Story Tasks aufgeteilt werden können. Um ein höheres Maß an Transparenz zu erreichen, können Child Epics Aufgaben kennzeichnen, die idealerweise in einem einzigen oder vielleicht zwei Sprints bewältigt werden können.\n\nSo helfen Child Epics dabei, einer noch genauere zeitliche Planung zu erreichen.\n\n## Alternative Sichtweisen auf Epics\n\nZwar empfiehlt es sich in der Regel, Epics Top-Down zu strukturieren. Alternativ kannst du Epics aber auch nutzen, um bestehende Aufgaben zu bündeln und so deine inneren betrieblichen Abläufe kohärenter zu gestalten oder neue Verbindungen zwischen scheinbar isolierten Abteilungen herzustellen.\n\nStell dir vor,Kundenkontakte werden von verschiedenen Abteilungen getrennt gepflegt. Dann kannst du ein Epic schaffen, mit dem du diese Aktivitäten zusammenführst. Besucher der Homepage können dann beispielsweise Leistungen und Produkte bewerten, Kommentare abgeben und direktes Feedback per E-Mail versenden. Diese Rückmeldungen werden an alle Teams weitergeleitet, gemeinsam diskutiert und eventuelle Optimierungen im Verbund entwickelt und umgesetzt.\n\nZudem können Epics auch im Rahmen von Themes entstehen, also aus einer visionären Planung heraus. Hierbei findet die Top-Down-Organisation eine Ebene höher statt und die Epics folgen ihr.\n\n## Epics: Beispiele aus der Scrum-Praxis\n\nEpics finden überall dort Anwendung, wo Teams kollaborativ und mit einem klaren Endziel an einem umfangreichen Projekt arbeiten.\n\nSehen wir uns einige Beispiele für agile Epics aus der Scrum-Praxis an:\n\n- Ein Unternehmen aus dem Bankbereich bittet dich, die bestehende Website um einen Mitgliederbereich zu ergänzen, auf dem Kund(inn)en deine Ressourcen visuell darstellen und verschiedene finanzielle Szenarien durchspielen können.\n- Die Geschäftsleitung deiner Firma hat die Vorgabe gemacht, die Umsätze in diesem Jahr um 10 % zu steigern. Dazu benötigst du präzisere Daten für deine strategische Planung. Aus diesem Grund arbeitest du gemeinsam mit den anderen Abteilungen an einem System zur Datenerfassung.\n- Du betreibst einen Onlineshop für Yoga-Produkte. Eine mobileApp soll Kund(inn)en aktuelle Produktneuheiten und Angebote direkt auf ihr Smartphone liefern und sie mit Informationen und Tipps zu deiner Yoga-Praxis längerfristig binden.\n\nEs lässt sich bei diesen Epics-Beispielen recht eindeutig erkennen, dass es sich hier nicht um einfache User Stories handelt, sondern um umfangreiche Projekte, die auf ein fassbares Endprodukt ausgerichtet sind.\n\nIn dem folgenden Video findest du eine noch detailliertere Betrachtungsweise, die zeigt, wie du in GitLab konkret Projekte mit Epics planen und aktualisieren kannst:\n\n\u003Ciframe width=\"760\" height=\"515\" src=\"https://www.youtube.com/embed/9W4oxjdAwUs?si=mV_ru2ExQ0SNRdC_\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen>\u003C/iframe>\n\n## Wie tragen Epics zur Agile-Methodologie bei?\n\nDie Aufteilung deiner Ziele in Themes, Initiatives, Epics und User Stories ist für die Umsetzung einer agilen Entwicklung unerlässlich.\n\nDas Prinzip agiler Entwicklung besteht darin, durch das kontinuierliche praktische Testen der Software in enger Zusammenarbeit mit Kund(inn)en schneller Produkte zu entwickeln, die den gewünschten Anforderungen in höherem Maße entsprechen.\n\nEpics tragen dazu in mehrfacher Hinsicht bei:\n- Auf höchster Ebene fördern agile Epics, um ein zentrales Beispiel zu nennen, *langfristiges strategisches Denken*.\n- Epics lassen sich ganz natürlich in *direkt umsetzbare Tasks* auffächern.\n- Indem du das Ziel in kleinere Schritte aufteilst, erreichst du weitaus schneller testbare *Zwischenstufen des Produkts*, sogenannte Minimum Viable Products, MVPs.\n- Indem du das Ziel gliederst und eine Hierarchie aufstellst, sorgst du für *Transparenz*. Umso transparenter der Prozess, umso leichter lassen sich die Ergebnisse erfassen und auswerten.\n- Epics unterstützen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen in deinem Unternehmen sowie zwischen dir und den Kund(inn)en.\n- Epics tragen dazu bei, *Prioritäten* zu setzen und die Arbeitslast darauf zu beschränken, was du wirklich umsetzen kannst.\n- Den richtigen Teams ausreichende Ressourcen zukommen zu lassen ist für die Zielerreichung von höchster Bedeutung. Auch hier erlaubt der modulare Charakter von Epics eine *präzise Ressourcenallokation*.\n- Epics sollten stets ein eindeutiges Enddatum haben. Sie sollen zu fassbaren Ergebnissen führen und innerhalb eines klar definierten Zeitraums beendet sein. Anders gesagt: Wenn deine User Story nicht eindeutig abgeschlossen werden kann, handelt es sich dabei nicht um ein Epic. Diese *Produktfokussierung* ist für Unternehmen sowohl intern als auch extern ein entscheidender Vorteil.\n\n## Epics und MVPs\n\nMVPs sind eine der Schlüsselkomponenten der agilen Methodologie: Mit ihnen lassen sich Ergebnisse von Sprints in Scrum den Kundinnen und Kunden mit einem funktionsfähigen Produkt anschaulich demonstrieren.\nMit Scrum Epics zu arbeiten bedeutet, kontinuierlich auf MVPs hinzuarbeiten. Denn jede User Story entspricht hier in der Regel einem Feature des zu entwickelnden Produkts.\n\nVor allem maximieren Scrum Epics eine der wichtigsten Vorteile von MVPs, der Optimierung der [Flow-Effizienz](https://fourweekmba.com/de/Str%C3%B6mungseffizienz/ \"Flow-Effizienz\") (auch: Durchflusseffizienz, Strömungseffizienz), also der Zeit, in der produktiv und ohne Wartepausen an der Entwicklung gearbeitet werden kann.\n\nDas Epic koordiniert dabei als übergeordnetes Ziel die Aktivitäten verschiedener Teams und sorgt so dafür, dass Tasks nicht linear abgearbeitet werden (eine der zentralen Schwächen des Wasserfallmodells), sondern parallel (eine der zentralen Stärken der agilen Philosophie).\n\n## Den Erfolg von Epics messen\n\nDie Philosophie von agile beruht auf der Überzeugung, dass es besser ist, ein Produkt wiederholt praxisnah zu testen, als es auf dem Papier durchzuplanen. Epics sind ein zentraler Baustein einer agilen Entwicklungsstrategie und so kann ihre Umsetzung nur gelingen, wenn sie ständig daran gemessen werden, ob der aktuelle Stand dich deinem Ziel näher bringt.\n\n Zu diesem Zweck lassen sich Epics in einem „Epic Burndown Report“ abbilden. Diese Berichte, auch als „[Epic Burndown Chart](https://docs.gitlab.com/ee/user/project/milestones/burndown_and_burnup_charts.html \"Epic Burndown Chart\")“ bezeichnet, vergleichen die ursprünglichen Einschätzungen zum Erreichen der gewünschten Ziele zu Anfang eines Sprints mit der geleisteten Arbeit und den dabei konkret erreichten Ergebnissen am Ende des Sprints. So kommst du ständig zu aktualisierten Prognosen zum (noch) erforderlichen Aufwand und Ressourceneinsatz.\n\n Burndown-Reports sind dynamisch und werden ständig um neue Arbeitsschritte ergänzt. Mit ihnen lässt sich der Erfolg von Epics hervorragend kontinuierlich erfassen und die zukünftigen Aktionen können besser abgeleitet werden.\n\n## Epics: Best Practises\n\nEs gibt eine Vielzahl von Empfehlungen, wie du Epics in der Softwareentwicklung optimal nutzen kannst. Wir haben die wichtigsten Empfehlungen für dich zusammengestellt:\n\n- Beginne so früh wie möglich mit der Planung eines Epics, so dass alle benötigten Informationen zur Verfügung stehen.\n- Beziehe alle betroffenen Abteilungen sowie Kund(inn)en mit ein.\n- Setze einen klar definierten Zeitraum an.\n- Beschränke die Zahl der User Stories, die zum Erreichen des Epics benötigt werden. Umso geringer diese Zahl, um so übersichtlicher bleibt die Planung und umso schneller gelangst du zum MVP. Statt also einem perfekten Produkt nachzujagen, setze um, was zu diesem Zeitpunkt machbar ist – und schaffe dann für die nächste Version ein neues Epic.\n- Bleibe flexibel und sei bereit, das Epic grundlegend anzupassen, wenn Praxis-Feedback dies nahelegt.\n\n## GitLab Epics und DevSecOps\n\nEpics und DevOps gehören selbstverständlich zusammen. Doch es empfiehlt sich, darüber hinaus auch noch den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen.\n\nDenn Sicherheitslücken stellen für jede Software und jedes neue Feature ein entscheidendes Risiko dar. Sie zu schließen gelingt weitaus besser, wenn du bei jedem Schritt auf dem Weg zum fertigen Produkt die Sicherheit des Systems mit berücksichtigt und an die Anforderungen anpasst.\n\nGitLab ist die führende DevSecOps-Plattform und unterstützt den Einsatz von Epics sowohl zum Planen als auch im Hinblick auf das Thema Security. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie GitLab dich als [KI-gestützte DevSecOps-Plattform](https://about.gitlab.com/de-de/platform/ \"KI-gestützte DevSecOps-Plattform\") unterstützen kann.\n",[23,24],"agile","DevOps","yml",{},true,"/de-de/blog/agile-epics-in-gitlab",{"title":15,"description":16,"ogTitle":15,"ogDescription":16,"noIndex":12,"ogImage":19,"ogUrl":30,"ogSiteName":31,"ogType":32,"canonicalUrls":30},"https://about.gitlab.com/blog/agile-epics-in-gitlab","https://about.gitlab.com","article","de-de/blog/agile-epics-in-gitlab",[23,35],"devops","83bmIqwB37eM6UUJnbQtlCdYRcJ9xI7DLn0bJ1HB5aQ",{"data":38},{"logo":39,"freeTrial":44,"sales":49,"login":54,"items":59,"search":368,"minimal":403,"duo":421,"pricingDeployment":431},{"config":40},{"href":41,"dataGaName":42,"dataGaLocation":43},"/de-de/","gitlab logo","header",{"text":45,"config":46},"Kostenlose Testversion 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mit begrenzten Ressourcen. Die Planung erfordert kontinuierliche Arbeit: Anforderungen strukturieren, Backlogs pflegen, Delivery tracken und Status-Updates erstellen.\n\nDer Planungsaufwand reduziert die Zeit für strategische Entscheidungen, die Produkte tatsächlich voranbringen.\n\nFür diese Herausforderung haben wir [GitLab Duo Planner](https://docs.gitlab.com/user/duo_agent_platform/agents/foundational_agents/planner/) entwickelt – einen KI-Agent auf Basis der [GitLab Duo Agent Platform](https://about.gitlab.com/gitlab-duo-agent-platform/), der Produktmanager direkt in GitLab unterstützt.\n\nGitLab Duo Planner ist kein generischer KI-Assistent. Die Produkt- und Engineering-Teams bei GitLab haben den Agent gezielt für Planungs-Workflows entwickelt, um Overhead zu reduzieren und gleichzeitig Alignment und Planbarkeit zu verbessern.\n\n## Unterstützung für deine Planung\n\nDrei Herausforderungen in der Planungspraxis:\n\n1. Ungeplante Arbeit – Unkoordinierte Tasks und verwaiste Work Items reduzieren das Vertrauen in die Planung.\n2. Unterbrechungen – Ständige Status-Anfragen unterbrechen den Entwicklungsfluss.\n3. Intransparenz – Risiken werden zu spät sichtbar, um gegenzusteuern.\n\nGitLab Duo Planner unterstützt Teams bei diesen Aufgaben: Der Agent strukturiert vage Ideen in konkrete Anforderungen, identifiziert Backlog-Probleme frühzeitig und wendet Priorisierungs-Frameworks wie RICE und MoSCoW an. Durch die Integration in GitLab hat der Agent Zugriff auf den vollständigen Kontext der Plattform. Die foundational agent architecture ermöglicht GitLab-spezifisches Wissen und Kontext-Awareness.\n\n## Für Teams entwickelt\n\nGitLab Duo Planner arbeitet mit Work Items (Epics, Issues, Tasks) und versteht Work Breakdown Structures, Dependency-Analysen und Aufwandsschätzungen. Dies verbessert Transparenz, Alignment und Planungssicherheit.\n\n**Plattform-Ansatz:** Im Unterschied zu Einzellösungen orchestriert Duo Planner über die gesamte GitLab-Plattform – von der Planung über Development bis Testing. Dies schafft Transparenz über Teams und Workflows hinweg.\n\n**Im Workflow integriert:** Kein Wechsel zwischen Tools oder tiefes Navigieren in GitLab erforderlich. Duo Planner ermöglicht Beiträge, Kollaboration und Transparenz für alle Beteiligten im Software Development Lifecycle.\n\n**Zeitersparnis:** Duo Planner befreit Teams von repetitiver Koordinationsarbeit, verbessert die Planbarkeit von Deliveries und reduziert verpasste Commitments. Der Fokus liegt auf der Arbeit, die tatsächlich Wirkung zeigt.\n\n## Sechs Workflows für Software-Planung\n\nGitLab Duo Planner unterstützt verschiedene Phasen der Software-Planung und arbeitet innerhalb des Planungsbereichs – einer definierten Umgebung mit Projekt-Visibility.\n\nDer Agent deckt sechs Workflows ab:\n\n**Priorisierung:** Frameworks wie RICE, MoSCoW oder WSJF werden angewendet, um Work Items systematisch zu ranken. RICE bewertet nach Reach, Impact, Confidence und Effort. MoSCoW kategorisiert nach Must have, Should have, Could have, Won't have. WSJF (Weighted Shortest Job First) gewichtet nach Business Value, Time Criticality und Risk Reduction.\n\n**Work Breakdown:** Initiativen werden in Epics, Features und User Stories zerlegt, um Anforderungen zu strukturieren. Dies folgt der hierarchischen Work Item-Struktur in GitLab.\n\n**Dependency-Analyse:** Der Agent identifiziert blockierte Arbeit und versteht Beziehungen zwischen Items, um die Velocity aufrechtzuerhalten. Abhängigkeiten werden als Blocker oder \"blocked by\"-Relationen erfasst.\n\n**Planung:** Organisation von Sprints, Milestones oder Quartalsplanungen. Der Agent berücksichtigt dabei die verfügbare Kapazität und bestehende Commitments.\n\n**Status-Reporting:** Generierung von Zusammenfassungen über Projekt-Fortschritt, Risiken und Blocker zum Tracking von Deliveries. Die Reports strukturieren sich nach Overview, Milestone-Status, In-Progress Items, Dependencies und Blockers.\n\n**Backlog Management:** Identifikation veralteter Issues, Duplikate oder Items, die Verfeinerung benötigen. Dies verbessert die Datenhygiene im Backlog.\n\n## Demonstration: Status-Check einer Initiative\n\nHier siehst du, wie GitLab Duo Planner den Status einer Initiative prüft:\n\n\u003Cdiv>\u003Ciframe src=\"https://player.vimeo.com/video/1131065078?badge=0&amp;autopause=0&amp;player_id=0&amp;app_id=58479\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" style=\"position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;\" title=\"GitLab Duo Planner Agent\">\u003C/iframe>\u003C/div>\u003Cscript src=\"https://player.vimeo.com/api/player.js\">\u003C/script>\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\nDuo Planner ist als Custom Agent im Duo Chat Side Panel verfügbar und nutzt den aktuellen Seiten-Kontext.\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\n![Duo Planner als Custom Agent im Duo Chat Side Panel](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1761323689/ener1mkyj9shg6zvtp4f.png)\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\nWir fragen Duo Planner nach dem Status einer Initiative, indem wir den Epic-Link angeben:\n\n![Abfrage des Initiative-Status durch Angabe des Epic-Links](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1761323689/gzv2xudegtjhtesz1oaz.png)\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\nDer Agent liefert eine strukturierte Zusammenfassung mit Overview, aktuellem Status der Milestones, in Bearbeitung befindlichen Items, Dependencies und Blockern sowie umsetzbaren Empfehlungen.\n\n![Strukturierte Zusammenfassung](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1761323690/guoyqe1b9bstmbjzunez.png)\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\nAls Nächstes fordern wir eine Executive Summary an, um Stakeholder zu informieren. GitLab Duo Planner reduziert den manuellen Analyseaufwand für Reports und unterstützt schnellere Entscheidungen.\n\n![Anforderung einer Executive Summary](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1761323689/xs9zxawqrytfu54ejx2b.png)\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\n![Ausgabe der Executive Summary](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1761323690/bsbpvjaqnymobzg4knhu.png)\n\n\u003Cp>\u003C/p>\n\nWeitere Beispiel-Prompts für GitLab Duo Planner:\n\n* \"Welche Bugs mit dem Label 'boards' sollten wir priorisieren, unter Berücksichtigung der User Impact?\"\n* \"Ranke diese Epics nach strategischem Wert für Q1.\"\n* \"Hilf mir, Technical Debt gegen neue Features zu priorisieren.\"\n* \"Welche Tasks sind erforderlich, um diese User Story zu implementieren?\"\n* \"Schlage einen phasenweisen Ansatz für dieses Projekt vor: (URL einfügen).\"\n\n## Agile-Planung mit GitLab\n\nGitLab Duo Planner konzentriert sich gezielt auf Produktmanager und Engineering Manager in Agile-Umgebungen. Diese Spezialisierung ermöglicht verlässliche, umsetzbare Erkenntnisse statt generischer Vorschläge. Der Agent wurde auf GitLabs Planungs-Workflows und Agile Frameworks trainiert.\n\nDie Agent Platform entwickelt sich weiter: Wir arbeiten an einer Familie spezialisierter Agents, die jeweils für spezifische Workflows optimiert sind und zu einer unified intelligence layer beitragen. Der heutige Planner für Software-Teams ist der erste Schritt für KI-gestützte Priorisierung in verschiedenen Team-Kontexten.\n\n**Integration in deutsche Agile-Prozesse:** GitLab Duo Planner lässt sich in bestehende Scrum- und Kanban-Workflows integrieren. Der Agent arbeitet mit der Standard-Work-Item-Hierarchie in GitLab und respektiert definierte Projekt-Boundaries. Beispielsweise können Teams den Agent für Sprint Planning einsetzen, indem sie Backlog-Items nach RICE bewerten lassen und anschließend die Ergebnisse im Sprint Planning Meeting verwenden.\n\n**Technische Voraussetzungen:** Die Nutzung erfordert GitLab mit aktivierter Duo Chat Funktion. Der Agent operiert innerhalb der konfigurierten Projekt-Visibility und hat Zugriff auf Work Items, für die du Leserechte besitzt. Die Dokumentation erklärt Prerequisites, Anwendungsfälle und Konfiguration im Detail.\n\n> Wenn du GitLab-Kunde bist und GitLab Duo Planner mit eigenen Prompts testen möchtest, findest du in unserer [Dokumentation](https://docs.gitlab.com/user/duo_agent_platform/agents/foundational_agents/planner/) Prerequisites, Anwendungsfälle und weitere Details.",[680,23,681,682],"AI/ML","features","product",[684,685],"Aathira Nair","Amanda Rueda",{"featured":27,"template":13,"slug":687},"ace-your-planning-without-the-context-switching",{"content":689,"config":703},{"heroImage":690,"body":691,"authors":692,"updatedDate":696,"date":697,"title":698,"tags":699,"description":702,"category":9},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1750099072/Blog/Hero%20Images/Blog/Hero%20Images/agile_agile.png_1750099072322.png","Kommt dir das bekannt vor? Du wechselst ständig zwischen Tabs in GitLab, nur um den\nÜberblick zu behalten, was in deinem Projekt passiert? Vielleicht prüfst du\neine Issue, springst dann zu einem Merge Request und dann zu einem Epic, um\nzu sehen, wie alles zusammenhängt. Ehe du dich versiehst, ist dein Browser\nvoller Tabs und du hast den roten Faden verloren.\n\nKeine Sorge, du stehst nicht alleine da. Viele Teams verschwenden Zeit und Energie damit, zwischen verschiedenen Elementen in ihrer Projektverwaltungssoftware hin und her zu springen, nur um den Überblick über ihre Arbeit zu behalten.\n\nDeshalb haben wir [Embedded Views](https://docs.gitlab.com/user/glql/#embedded-views) entwickelt, angetrieben von [GitLab Query Language (GLQL)](https://docs.gitlab.com/user/glql/). Mit Embedded Views, [verfügbar ab 18.3](https://about.gitlab.com/releases/2025/08/21/gitlab-18-3-released/), erhältst du Live-Informationen genau dort, wo du bereits in GitLab arbeitest. Kein endloses Kontextwechseln mehr. Keine veralteten Berichte mehr. Nur die Informationen, die du brauchst, genau dann, wenn du sie brauchst.\n\n## Warum Embedded Views wichtig sind\n\nEmbedded Views sind mehr als nur ein neues Feature – sie stellen eine grundlegende Veränderung dar, wie Teams ihre Arbeit in GitLab verstehen und verfolgen. Mit Embedded Views können Teams den Kontext beibehalten, während sie auf Echtzeitinformationen zugreifen, gemeinsames Verständnis schaffen und die Zusammenarbeit verbessern, ohne ihren aktuellen Workflow zu verlassen. Es geht darum, die Arbeitsverfolgung natürlich und mühelos zu gestalten, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.\n\n## So funktioniert's: Echtzeitdaten genau dort, wo sie am meisten gebraucht werden\n\nMit Embedded Views kannst du Live-GLQL-Abfragen in Markdown-Codeblöcken in Wiki-Seiten, Epics, Issues und Merge Requests einfügen. Das macht sie so nützlich:\n\n### Immer aktuell\n\nGLQL-Abfragen sind dynamisch und rufen bei jedem Seitenladen frische Daten ab. Deine Embedded Views spiegeln also immer den aktuellen Zustand deiner Arbeit wider, nicht den Zustand beim Einbetten der Ansicht. Wenn Änderungen an Issues, Merge Requests oder Milestones auftreten, zeigt eine Seitenaktualisierung diese Updates in Ihrer Embedded View an.\n\n### Kontextbezogenes Bewusstsein\n\nVerwende Funktionen wie `currentUser()` und `today()`, um Abfragen kontextspezifisch zu machen. Deine Embedded Views passen sich automatisch an, um relevante Informationen für die jeweilige Person anzuzeigen, die sie betrachtet, und schaffen so personalisierte Erlebnisse ohne manuelle Konfiguration.\n\n### Leistungsstarke Filterung\n\nFilter nach Feldern wie Zuweisenden, Autor(inn)en, Label, Milestone, Gesundheitsstatus, Erstellungsdatum und mehr. Verwende logische Ausdrücke, um genau die gewünschten Daten zu erhalten. Wir unterstützen mehr als 30 Felder ab Version 18.3.\n\n### Anpassbare Anzeige\n\nDu kannst deine Daten als Tabelle, Liste oder nummerierte Liste anzeigen. Wähle, welche Felder angezeigt werden sollen, lege ein Limit für die Anzahl der Elemente fest und gib die Sortierreihenfolge an, um deine Ansicht fokussiert und handlungsorientiert zu halten.\n\n### Verfügbarkeit\n\nDu kannst Embedded Views in Gruppen- und Projekt-Wikis, Epic- und Issue-Beschreibungen, Merge Requests und Kommentaren verwenden. GLQL ist in allen GitLab-Stufen verfügbar: Free, Premium und Ultimate, auf GitLab.com, GitLab Self-Managed und GitLab Dedicated. Bestimmte Funktionen wie die Anzeige von Epics, Status, benutzerdefinierten Feldern, Iterationen und Gewichtungen sind in den Stufen Premium und Ultimate verfügbar. Die Anzeige des Gesundheitsstatus ist nur in Ultimate verfügbar.\n\n## Embedded Views in Aktion erleben\n\nDie Syntax einer Embedded View-Quelle ist eine Obermenge von YAML. Sie besteht aus:\n\n* Dem `query`-Parameter: Ausdrücke, die mit einem logischen Operator wie `and` verbunden werden.\n* Parametern für die Präsentationsebene wie `display`, `limit` oder `fields`, `title` und `description`,\n  dargestellt als YAML.\n\nEine View wird in Markdown als Codeblock definiert, ähnlich wie andere Codeblöcke wie Mermaid.\n\nZum Beispiel:\n\n> Zeige eine Tabelle der ersten 5 offenen Issues an, die dem authentifizierten Benutzer in `gitlab-org/gitlab` zugewiesen sind.\n>\n> Zeige die Spalten `title`, `state`, `health`, `description`, `epic`, `milestone`, `weight` und `updated`.\n\n````yaml\n```glql\n\ndisplay: table\n\ntitle: GLQL-Tabelle 🎉\n\ndescription: Diese Ansicht listet meine offenen Issues auf\n\nfields: title, state, health, epic, milestone, weight, updated\n\nlimit: 5\n\nquery: project = \"gitlab-org/gitlab\" AND assignee = currentUser() AND state = opened\n```\n````\nDiese Quelle sollte eine Tabelle wie die folgende rendern:\n\n![](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1755193172/ibzfopvpztpglnccwrjj.png)\n\nEine einfache Möglichkeit, erste Embedded View zu erstellen, besteht darin, zum Dropdown-Menü **Weitere Optionen** in der Rich-Text-Editor-Symbolleiste zu navigieren. Wähle dort **Embedded View** aus, wodurch folgende Abfrage in einem Markdown-Codeblock eingefügt wird:\n\n````yaml\n```glql\n\nquery: assignee = currentUser()\n\nfields: title, createdAt, milestone, assignee\n\ntitle: Mir zugewiesene Issues\n```\n````\n\nSpeicher deine Änderungen im Kommentar oder in der Beschreibung, wo der Codeblock erscheint, und schon bist du fertig! Du hast erfolgreich deine erste Embedded View erstellt!\n\n## Wie GitLab Embedded Views nutzt\n\nOb wir Merge Requests für Security-Releases nachverfolgen, Bugs zur Verbesserung der Backlog-Hygiene triagieren oder Team-Onboarding und Milestone-Planung verwalten – wir verlassen uns täglich bei geschäftskritischen Prozessen auf Embedded Views. Dies ist nicht nur ein Feature, das wir entwickelt haben, es ist ein Tool, auf das wir uns verlassen, um unser Geschäft effektiv zu führen. Wenn du Embedded Views einführst, erhältst du eine getestete Lösung, die GitLab-Teams bereits dabei hilft, effizienter zu arbeiten, datengesteuerte Entscheidungen zu treffen und die Transparenz über komplexe Workflows hinweg zu wahren. Einfach ausgedrückt: Embedded Views können verändern, wie dein Team auf die Arbeit zugreift und sie analysiert, die für deinen Erfolg am wichtigsten ist.\n\nUm mehr darüber zu erfahren und zu sehen, wie GitLab Embedded Views intern nutzt, schaue dir [How GitLab measures Red Team impact: The adoption rate metric](https://about.gitlab.com/blog/how-gitlab-measures-red-team-impact-the-adoption-rate-metric/) und Global Search Release Planning Issues für die Milestones [18.1](https://gitlab.com/gitlab-org/search-team/team-tasks/-/issues/239), [18.2](https://gitlab.com/gitlab-org/search-team/team-tasks/-/issues/241) und [18.3](https://gitlab.com/gitlab-org/search-team/team-tasks/-/issues/245) an.\n\n## Was kommt als Nächstes\n\nEmbedded Views sind nur der Anfang der Vision der [Knowledge Group](https://about.gitlab.com/direction/plan/knowledge/) für die Arbeitsverfolgung. Erfahre mehr über unsere nächsten Schwerpunkte im [Embedded Views Post-GA Epic](https://gitlab.com/groups/gitlab-org/-/epics/15249). Während sich Embedded Views weiterentwickeln, wollen wir sie noch leistungsfähiger und [zugänglicher](https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab/-/issues/548722) zu machen.\n\n## Teile deine Erfahrungen\n\nTeile uns dein Feedback mit im [Embedded Views GA Feedback Issue](https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab/-/issues/509792). Egal ob du innovative Anwendungsfälle entdeckt hast, auf Herausforderungen gestoßen bist oder Verbesserungsideen hast – wir wollen von dir hören.\n",[693,694,695],"Matthew Macfarlane","Himanshu Kapoor","Alex Fracazo","2025-09-11","2025-08-21","Embedded Views: Die Zukunft des Work Tracking in GitLab",[23,700,701],"DevSecOps platform","workflow","So machen Embedded Views Teams effizienter, fördern datengesteuerte Entscheidungen und bieten Transparenz in Workflows. Alles mit GitLab Query Language.",{"featured":12,"template":13,"slug":704},"embedded-views-the-future-of-work-tracking-in-gitlab",{"content":706,"config":714},{"heroImage":707,"body":708,"authors":709,"updatedDate":710,"date":710,"title":711,"tags":712,"description":713,"category":9},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749661979/Blog/Hero%20Images/scrum-project-management.jpg","Die User Story ist ein sehr einfaches Konzept. Trotzdem hat sie die Projektplanung entscheidend verändert \\- und das, obwohl User Stories zum Beispiel in [Scrum](https://about.gitlab.com/de-de/blog/scrum-project-management-how-it-works/) nicht einmal vorkommen. \n\nGerade weil User Storys für die Teamarbeit so wichtig sind, stellen sie eine Herausforderung dar. Diskussionen um die richtige Formulierung einer User Story in Scrum oder ihre korrekte Bearbeitung in [Kanban](https://about.gitlab.com/de-de/blog/what-is-kanban/) können wertvolle Zeit verbrauchen. So empfinden viele das Konzept eher als undeutlich, aufwändig und belastend. \n\nWir glauben fest daran, dass eine tiefe Verinnerlichung von User Storys - gerade in der [agilen Methode](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/agile-delivery/) - dich wirklich voranbringen kann. In diesem Artikel werden wir deshalb so praxisnah wie möglich demonstrieren, wie du sie nutzen kannst, um zu besseren Entscheidungen, Prozessen und Produkten zu gelangen.\n\n## Inhaltsverzeichnis\n\n- [Was ist eine User Story?](#was-ist-eine-user-story%3F)\n- [Warum sollte ich mit User Stories arbeiten?](#warum-sollte-ich-mit-user-stories-arbeiten%3F)\n- [Kann ich auch ohne User Stories auskommen?](#kann-ich-auch-ohne-user-stories-auskommen%3F)\n- [Welche Rolle spielen User Stories in Agile?](#welche-rolle-spielen-user-stories-in-agile%3F)\n- [User Stories in Scrum](#user-stories-in-scrum)\n- [Wie schreibe ich eine gute User Story?](#wie-schreibe-ich-eine-gute-user-story%3F)\n  - [Das 3C-Modell](#das-3c-modell)\n  - [INVEST](#invest)\n- [Scrum User Story: Aufbau und Beispiel](#scrum-user-story-aufbau-und-beispiel)\n  - [User-Story-Beispiel Schritt 1: 5 Whys](#user-story-beispiel-schritt-1-5-whys)\n  - [User-Story-Beispiel Schritt 2: Connextra-Template](#user-story-beispiel-schritt-2-connextra-template)\n  - [User-Story-Beispiel Schritt 3: Akzeptanzkriterien](#user-story-beispiel-schritt-3-akzeptanzkriterien)\n  - [Das Gherkin-Format](#das-gherkin-format)\n- [Agile Schätzung](#agile-schatzung)\n- [Story Points: Aufwand vs. Arbeitszeit](#story-points-aufwand-vs-arbeitszeit)\n- [Story Points in der Schätzung](#story-points-in-der-schatzung)\n  - [Planning Poker](#planning-poker)\n  - [Affinity Mapping](#affinity-mapping)\n- [Wer schreibt User Stories?](#wer-schreibt-user-stories%3F)\n\nWir werden dabei definieren, was User Stories sind, über das Schreiben und den Aufbau einer User Story informieren, Beispiele geben und dir zeigen, was eine gute User Story ausmacht. Doch fangen wir mit einer grundlegenden Frage an:\n\n## Was ist eine User Story?\n\nManche bezeichnen eine User Story schlicht als die kleinste Einheit (oder auch als ein „[Werkzeug](https://t2informatik.de/wissen-kompakt/user-story/)”) der agilen Methode. Andere, darunter auch die [Agile Scrum Group](https://scrumguide.de/user-story/), als eine „Beschreibung dessen, was ein Benutzer (User) will.” \n\nAus diesen Definitionsversuchen wird deutlich: **Eine User Story ist eigentlich gar keine „Geschichte”. Sie stellt vielmehr einen Ansatz dar, dein Produkt so zu verändern, dass es aus der Sicht der Kund(innen) ein neues, besseres Erlebnis bietet.** \n\nInnerhalb einer User Story ist ein neues Feature somit nur dann eine Verbesserung, wenn es Anwender(innen) einen ganz bestimmten, erfahrbaren Nutzen bietet. Eine Software zu „optimieren”, ohne nach diesem Nutzen zu fragen, wird dabei als nicht zielführend betrachtet. \n\nGute User Stories zu schreiben, bedeutet, dich in der Entwicklung von Kund(innen) leiten zu lassen und auf ihre Bedürfnisse und Wünsche hinzuarbeiten. Es bedeutet, den Fokus auf Features hinter dir zu lassen und dich in Richtung einer Betrachtungweise zu bewegen, bei der echte Wertschöpfung in den Mittelpunkt gestellt wird. \n\nDennoch wurde der Begriff „Story”, wie Jeff Patton, einer der geistigen Väter der modernen User Story betont hat, mit Bedacht gewählt. Wir werden darauf später noch genauer eingehen. \n\n## Warum sollte ich mit User Stories arbeiten?\n\nDiese Frage stellt sich in einigen Teams wohl so manche(r). Denn in der Praxis nimmt sich die Arbeit mit User Stories nicht immer einfach aus. Dennoch lohnt sich die investierte Mühe zweifelsohne. Denn das Konzept der User Story mag auf dem Papier fast schon banal anmuten. In Wahrheit steckt dahinter eine entscheidende Neuausrichtung der Entwicklungsarbeit:\n\n* User Stories legen den Fokus voll und ganz auf die Anwender(innen) \\- also auf diejenigen, die das Produkt nutzen, bewerten und bezahlen.   \n* Sie verlagern den Schwerpunkt von „objektiven” Features auf das „subjektive” Erlebnis, mit diesen Features zu arbeiten. Hier kommt der „Story-Gedanke” zum Tragen: Wie wertvoll dein Produkt aus Sicht der Kund(innen) ist, hängt von der Geschichte ab, die sich User(innen) darüber bilden.   \n* Damit kombinieren diese Stories beide Sichten auf ein Produkt: Die technisch-funktionale sowie die narrativ-emotionale.   \n* Weil User Stories die Betonung auf den Nutzen legen, der für Kund(innen) entsteht, sind sie in ihrer Umsetzung nicht starr festgelegt. Das Ziel ist nicht die Anwendung, sondern die Vorstellung von einer besseren Erfahrung. Der Weg zu dieser Erfahrung lässt sich auf viele verschiedene Weisen erreichen.   \n* User Storys sind Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses wie der [automatisierten Softwarebereitstellung](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/delivery-automation/), mit vielen sofort testbaren Zwischenstufen (*minimal viable product*, das kleinste realisierbare Produkt). Dieser Prozess endet theoretisch mit einem Produkt, das aus Sicht der Kund(innen) nicht mehr optimiert werden kann (und welches somit in der Praxis niemals erreicht werden wird). \n\nIn der Regel helfen User Stories auch dabei, sinnvolle Prioritäten zu setzen, die praxisnah und in einem angemessenen Zeitrahmen realisierbar sind. \n\n## Kann ich auch ohne User Stories auskommen? \n\nUser Stories haben sich fest etabliert. Dennoch kommen auch heute noch viele Teams ohne sie aus. Sogar Firmen, die sich eigentlich fest der agilen Methode verschrieben haben, nutzen sie nicht zwangsläufig. \n\nTrotzdem kann man behaupten: Wer wirklich agil arbeiten will, wird zumindest mit Instrumenten und Konzepten arbeiten, die den User Stories sehr nahe kommen. Wie wir im nächsten Abschnitt zeigen werden, bauen beide auf demselben Ansatz auf und sind eng miteinander verflochten.\n\nAndersherum gilt auch: Nicht jedes Team, das auf User Stories setzt, hat die Philosophie voll verinnerlicht. Nur allzu leicht wird eine User Story zu einem einfachen „Requirement” \\- einer Auflistung gewünschter Funktionalitäten, bei der oftmals der Nutzen für Kund(innen) vergessen wird. \n\n## Welche Rolle spielen User Stories in Agile? \n\nAus dem Gesagten wird ersichtlich, warum User Stories in der agilen Entwicklung auf einen fruchtbaren Nährboden gestoßen sind. Beide legen den Fokus auf ständige Verbesserungen, Teamarbeit einschließlich einer engen Zusammenarbeit mit Kund(innen), und die Orientierung der Ergebnisse an klaren Bewertungskriterien. \n\nUser Stories fügen sich nahtlos in eine agile Organisation ein: \n\n* Idealerweise kann eine User Story innerhalb eines einzigen Sprints abgearbeitet werden.   \n* User Stories werden im Team festgelegt, besprochen und umgesetzt.  \n* Ein klar definiertes Bewertungssystem liefert die Daten, die benötigt werden, um ein Projekt abzuschließen.\n\nWillst du User Stories in deinem Team nutzen? Wenn du mit Kanban arbeitest, brauchst du für deine Projektarbeit nichts zu verändern. Du kannst weiterhin mit deinen To-do-Listen arbeiten, richtest die Ziele aber nunmehr auf die Perspektive von Kund(innen) aus. \n\n## User Stories in Scrum\n\nWie gezeigt, sind User Stories sehr eng mit der agilen Methode verbunden. Und Scrum ist eine der zentralen Konzepte zur Umsetzung der agilen Methode. So erscheint es als selbstverständlich, dass User Stories auch in Scrum Anwendung finden.\n\nInteressanterweise aber werden sie im [Scrum User Guide](https://scrumguides.org/docs/scrumguide/v2020/2020-Scrum-Guide-German.pdf) nicht erwähnt. Stattdessen thematisiert dieser lediglich den „Product Backlog”, also\n\n*„alle Features, Funktionalitäten, Verbesserungen und Fehlerbehebungen, die das Produkt in Zukunft verändern sollen. Ein Product Backlog Item enthält eine Beschreibung, eine Reihenfolge, Schätzung und Bewertung als Attribute.” \\[Übersetzung aus dem Englischen\\]*\n\nAus dem gerade Erwähnten dürfen keine falschen Schlussfolgerungen gezogen werden. \n\nUser Stories sind nicht die einzige Möglichkeit, mit Scrum kundenorientiert zu arbeiten. Trotzdem haben sie in Scrum ganz gewiss ihren Platz\\! Vielmehr möchte sich der Scrum-Guide nur nicht eindeutig auf ihre Verwendung festlegen und Scrum-Mastern maximale Freiheit einräumen.\n\n## Wie schreibe ich eine gute User Story?\n\nDiese Frage stellt sich zu Beginn nahezu jedes neuen Sprints. Wenn User Stories intuitiv erfassbar und ihre Vorteile offensichtlich sind und wenn das Konzept an sich einfach zu erklären ist \\- warum fällt es dann schwer, es in die Praxis umzusetzen?\n\nWenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, mache dir deswegen keine Vorwürfe. User Storys gibt es als methodische Idee bereits seit fast 30 Jahren. Innerhalb dieser Zeit hat es immer wieder Bemühungen gegeben, die Umsetzung zu vereinfachen \\- ein eindeutiges Indiz, dass sie nicht einfach ist. \n\nEine gute User Story hat bestimmte Qualitätskriterien. Diese werden wir uns im nächsten Abschnitt ansehen. Trotzdem glauben wir, dass es möglich ist, auf einer etwas allgemeineren Ebene zu erklären, was eine gute User Story ausmacht:\n\nDamit eine User Story wirklich Nutzen für Kund(innen) generiert, muss sie ihrer Erlebniswelt so nahe wie möglich kommen. Deshalb werden viele der besten User Storys de facto von den Anwender(innen) verfasst \\- sei es nach einem intensiven Gespräch oder weil der Kontakt so eng ist, dass du sehr genau abschätzen kannst, was diese sich wünschen. \n\nDas zweite wichtige Kriterium ist, diesen Nutzen so lebendig wie möglich darzustellen. Wir haben zu Anfang erwähnt, dass eine User Story keine Geschichte ist. Wenn wir sie zu Papier bringen, dann solltest du sie dir sehr plastisch vorstellen können: *So dreidimensional wie ein kleiner Film, der vor dem geistigen Auge abläuft, so kurz gefasst wir ein Haiku.* Dabei kannst du die Zufriedenheit bei Anwender(innen) förmlich spüren. \n\nAuf einer formalen Ebene können das 3C-Modell und die INVEST-Methode weitere Hinweise liefern. In den folgenden beiden Abschnitten gehen wir genauer auf sie ein.\n\n### Das 3C-Modell\n\nDas 3C-Modell entstand bereits früh in der User-Story-Geschichte. Es stammt noch aus einer Zeit, in der die Stories noch wortwörtlich „zu Papier” gebracht wurden. Für eine gute Story sollten in diesem Rahmenwerk folgende drei Punkte erfüllt sein:\n\n1. **C**ard: Die User Story sollte so knapp bemessen sein, dass sie auf eine Karteikarte passt, jedoch ausführlich genug, dass sie diese Karte komplett ausfüllt.   \n2. **C**onversation: Die User Story definiert einen Wunsch und Nutzen der Kund(innen). Die Bewertung und Umsetzung dieser Story erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen allen Teammitgliedern und Kund(innen). Intensive Gespräche sind dabei ein zentraler Bestandteil.  \n3. **C**onfirmation: Es muss eine objektivierbare Möglichkeit bestehen, festzustellen, wann das Ziel erreicht ist. \n\nDas 3C-Modell ist angenehm knapp und bringt zur Geltung, was eine gute Story von einer weniger überzeugenden unterscheidet. Gleichzeitig liefert es wenig praktische Hilfe dabei, eine solche User Story zu schreiben.\n\n### INVEST\n\nAuch bei dem Akronym INVEST handelt es sich um einen Katalog von Anforderungen an gutes User-Story-Schreiben. Es gibt Überschneidungen mit 3C, aber auch eigenständige Punkte.\n\nSehen wir uns die sechs Anforderungen von INVEST einzeln an:\n\n1. **I**ndependent: Jede User Story sollte einen eigenständigen Wunsch von Kund(innen) abbilden. Sie sollte nicht von der Umsetzung anderer Wünsche abhängen.   \n2. **N**egotiable: Die Bedürfnisse der Kund(innen) stehen immer im Vordergrund. Aber eine User Story lebt auch vom regen Austausch zwischen verschiedenen Abteilungen und Teams. Wichtiger als ein starres Festhalten an einmal gewählten Formulierungen ist ein ständiges Aushandeln und Neuverhandeln der Ziele sowie der Methoden zu ihrer Umsetzung.   \n3. **V**aluable: Eine gute User Story muss einen echten, spürbaren Nutzen für Kunden liefern.  \n4. **E**stimate: Manche User Storys werden sich schnell und problemlos lösen lassen. Andere sind komplex. Damit für die praktische Arbeit ausreichend Mitarbeiter(innen) mit dem erforderlichen Wissen zur Verfügung gestellt werden, bedarf es einer möglichst genauen Aufwandseinschätzung.  \n5. **S**mall: Eine User Story sollte in einem Sprint beendet werden können. Sobald du mit einem signifikant höheren Aufwand rechnest, solltest du die Story aufteilen oder von Anfang an als Epic planen.  \n6. **T**estable: Zur Bewertung einer User Story solltest du Abnahmekriterien festlegen können. Diese erlauben es dir, später zu bestimmen, ob du das zu Anfang gesteckte Ziel erreicht hast. Mit diesen Akzeptanzkriterien beschäftigen wir uns gleich.\n\nWie du aus dieser Übersicht erkennen kannst, beziehen sich die über das 3C-Modell hinausgehenden Punkte von INVEST vor allem auf die Arbeit in Scrum. Aus diesem Grund ergibt INVEST Sinn für alle Scrum-Master, die sich intensiver mit User Stories auseinandersetzen wollen.\n\n## Scrum User Story: Aufbau und Beispiel\n\nGehen wir nun zu dem Punkt über, der in nahezu allen Artikeln und Übersichten zum Thema fehlt: Einem praktischen Beispiel für eine User Story in Scrum und wie du sie so schreiben kannst, dass sie zu einem wünschenswerten Ergebnis führt. Wir werden in diesem Artikel nicht näher auf ein Epic-Beispiel (lange User Story) eingehen. Denn auch, wenn die Zyklen sich hier über mehrere Sprints erstrecken, bleibt das Grundprinzip identisch. \n\nNehmen wir an, du hast aus Gesprächen mit Kund(innen) ermittelt, dass diese nicht zufrieden mit der Updatefunktion deines Produkts sind. Immer wieder werden sie während der Arbeit von Update-Meldungen gestört und die Durchführung der Updates beeinträchtigt zudem die Rechenkapazität. Sie würden gerne komfortabel bestimmen können, wann Updates installiert werden sollen oder sich gegen bestimmte Updates entscheiden.  \n\nWie verläuft nun der Weg von diesem ersten Wunsch der Kund(innen) hin zum neuen Feature, beziehungsweise zum Befriedigen des Wunsches der Kund(innen)? \n\n### User-Story-Beispiel Schritt 1: 5 Whys\n\nDas Konzept der User Story fußt auf der Schöpfung von Nutzen. Deshalb sollte das genaue Definieren dieses Nutzens höchste Priorität genießen. Wenn du den Nutzen nicht richtig erfasst, wird es deinem Team auch nicht gelingen, die zentrale emotionale Komponente des Prozesses \\- die „Story” \\- zufriedenstellend umzusetzen. \n\nHilfe bietet hier die 5-Why-Technik. \n\nFange damit an, was du erreichen möchtest: ein Update-Prozess, der von Kund(innen) nicht mehr als Belästigung empfunden wird, sondern als Unterstützung und Optimierung. Anschließend stelle dir selbst die Aufgabe, fünf gute Gründe zu finden, warum diese Story einen Nutzen stiftet.\n\nFür diese User Story wäre zum Beispiel aus der Sicht von Kund(innen) denkbar:\n\n* Damit ich bei voller Rechenleistung weiterarbeiten kann.  \n* Damit ich zunächst sicherstellen kann, dass genug Speicherplatz zur Verfügung steht.   \n* Damit ich die Entscheidung über Updates dann treffe, wenn ich mich damit auch wirklich auseinandersetzen kann und möchte.   \n* Damit ich gezielt nur die Updates auswählen kann, die ich brauche.   \n* Damit ich weiß, welche neuen Updates installiert wurden und immer auf dem neuesten Stand bleibe.\n\nJe mehr Details du hier erarbeiten kannst, umso deutlicher wird es für das Team als Ganzes (und manchmal sogar für die Kund(innen) selbst), worin genau die „Story” besteht.\n\n### User-Story-Beispiel Schritt 2: Connextra-Template\n\nWir haben es bereits erwähnt: User Stories sind eher wie Haikus als Geschichten. Und genau wie Haikus hilft es, bei der Formulierung einer User Story einem mehr oder weniger strengen Format zu folgen.   \n\nRachel Davis von der Firma Connextra stellte fest, dass viele Mitarbeiter(innen) mit dem Schreiben einer guten User Story überfordert waren. Die inhärente Freiheit des Konzepts erwies sich als ein Problem. Wie so oft bot eine gezielte Limitierung der Optionen eine passende Lösung.\n\nDavis schlug den folgenden User-Story-Aufbau vor:\n\n*Als \\[Rolle\\] möchte ich \\[Story\\], damit ich \\[Grund\\]*\n\nDas bedeutet in unserem User-Story-Beispiel:\n\n*Als Kundin möchte ich in Ruhe mit der Software arbeiten können, ohne von Updates unterbrochen zu werden. Ich möchte aber auch immer darüber informiert sein, was für Updates genau neu installiert werden und mich gegebenenfalls gegen sie entscheiden. Der Grund ist, dass ich es vorziehe, immer die Kontrolle über die Software zu behalten und immer auf dem neuesten Stand zu sein.* \n\nDies ist leider nicht, wie das Template in der Praxis üblicherweise benutzt wird. Oftmals setzen viele Teams statt einer emotional gelebten „Story” einfach eine rein technische Funktionalität ein. \n\nDabei geht genau der wichtigste Teil verloren. Bei User Stories geht es um eine alternative Möglichkeit, mit dem Produkt zu arbeiten \\- nicht um eine neue Methode, die Arbeit aufzuteilen. Wenn du so vorgehst, nutzt du zwar formal einen passenden User-Story-Aufbau, arbeitest aber mit alten Methoden. \n\nDas Connextra-Template verführt dazu, zu Mustern zurückzukehren, die du hinter dir lassen solltest. Wer es aber in seiner ursprünglichen Form verwendet, kann sehr großen Nutzen daraus ziehen. \n\n### User-Story-Beispiel Schritt 3: Akzeptanzkriterien\n\nJede gute Geschichte hat einen Anfang und ein Ende. Ohne das letzte Kapitel und ein zufriedenstellendes Finale wird selbst ein spannender Anfang und ein packender Mittelteil mit einer Enttäuschung enden. \n\nAus diesem Grund solltest du unbedingt gleich zu Anfang Akzeptanzkriterien für deine User Story festlegen. Diese setzen einen Rahmen dafür, wann eine User Story als beendet („done”) betrachtet werden kann. Zusammen mit dem vierten Schritt, dem Abschätzen, verankern sie User Stories fest im agilen Framework. \n\nDie Agile Scrum Group meint [zum Thema Akzeptanzkriterien](https://agilescrumgroup.de/akzeptanzkriterien/): \n\n*„Akzeptanzkriterien geben einer User Story Details, sodass Sie wissen, wann eine User Story fertig ist. Akzeptanzkriterien entstehen aus Gesprächen zwischen dem Product Owner, den Stakeholdern und den Entwicklern, wenn Sie nach dem Scrum Framework arbeiten.”*\n\nEs empfiehlt sich bei dem Festlegen der Akzeptanzkriterien folgendes zu beachten:\n\n* 4-8 Akzeptanzkriterien pro User Story erscheinen den meisten Experten als eine sinnvolle Menge.  \n* Suche nach objektiven Kriterien, insofern dies innerhalb der subjektiven Grenzen einer User Story möglich ist. Umso präziser sich feststellen lässt, ob ein Kriterium erfüllt wurde, um so besser.  \n* Entscheidend bei User Storys ist die „Story”, die sich Kund(innen) wünschen, nicht, wie diese umgesetzt wird oder welche Features sie beinhaltet. Lege deshalb genau fest, „was” du erreichen möchtest \\- und überlasse das „wie” der Teamarbeit.\n\nWie sehen Akzeptanzkriterien in der Praxis aus? Es gibt hier verschiedene Ansätze. Das beste Beispiel ist das sogenannte Gherkin-Format.\n\n### Das Gherkin-Format\n\nEbenso wie das Connextra-Template für den User-Story-Aufbau packt das Gherkin-Format die Formulierung von Akzeptanzkriterien für diese User Stories in ein fixes Format. Das erleichtert die Arbeit ungemein. \n\nDas Format sieht folgendermaßen aus:\n\n*Gegeben \\\u003CVoraussetzung\\>*  \n*wenn \\\u003CEreignis\\>*  \n*dann \\\u003CErgebnis\\>*\n\nSo kann für viele potenzielle Fälle ein Szenario entworfen werden. Ein hervorragendes User-Story-Beispiel findet sich in einem ausführlichen [PDF-Leitfaden des Bundesinnenministeriums](https://www.digitale-verwaltung.de/SharedDocs/downloads/Webs/DV/DE/servicehandbuch.pdf?__blob=publicationFile&v=3): Hier möchten Anwender(innen) ein „Passbild hochladen\", damit ihre „Antragsdaten vollständig sind”: \n\n*„Szenario: Bilddatei hochladen*  \n*Gegeben ist, dass der Nutzende angemeldet ist und sich auf dem entsprechenden Formular befindet,*  \n*Wenn der Nutzende eine ausgewählte Datei hochlädt und es sich um eine Bilddatei handelt,*  \n*dann wird sie übernommen und dem Nutzenden als hochgeladen angezeigt und die Biometrie-Prüfung*  \n*wird angestoßen.*\n\n*Szenario: Falsches Format hochladen*  \n*Gegeben ist, dass der Nutzende angemeldet ist und sich auf dem entsprechenden Formular befindet,*  \n*Wenn der Nutzende eine ausgewählte Datei hochlädt und es keine Bilddatei ist,*  \n*dann wird sie nicht übernommen und es wird ein Fehler angezeigt.”*\n\n## Agile Schätzung\n\nDie Welt der Softwareentwicklung ist nicht linear. Aufgaben werden nicht bequem der Reihe nach abgearbeitet. In der Regel gilt es, mit einer limitierten Menge an Arbeitszeit die von dir und deinem Team definierten User Stories gleichzeitig oder zeitversetzt umzusetzen. Das stellt die Planung vor anspruchsvolle Aufgaben. \n\nDas Ziel der User-Story-Organisation besteht darin, zu verstehen, wie viel Aufwand jede einzelne Story erfordert. Je genauer du dies weißt, desto genauer wirst du in der Lage sein, die zu erledigenden Aufgaben auf die bestehenden Kapazitäten zu verteilen. Je gröber dein Verständnis, umso höher das Risiko, dass User Stories gar nicht oder nicht in der erforderlichen Qualität erledigt werden. \n\nDieses Risiko kann das Überleben des Unternehmens gefährden. Aus diesem Grund nimmt die agile Schätzung \\- also die Schätzung des Aufwands deiner User Stories \\- eine zentrale Rolle ein. \n\nDu könntest nun meinen, dass es dafür eine einfache Lösung gibt: Du weist schlicht jeder User Story eine geschätzte Bearbeitungsdauer zu und verteilst die Arbeit anschließend so, dass sie innerhalb der geplanten Sprints erledigt werden kann. \n\nIn der Praxis haben sich andere Ansätze als effektiver erwiesen. \n\n## Story Points: Aufwand vs. Arbeitszeit\n\nZeit ist relativ. Was für das Universum als Ganzes gilt, hat auch in der Softwareentwicklung Bestand. Arbeitszeit präziseeinzuschätzen hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab und kann sich sogar für erfahrene Personalplaner als äußerst schwierig erweisen. Gerade bei schnellen und zugleich zeitintensiven Branchen können selbst kleine Abweichungen massive Folgewirkungen haben und den gesamten Zeitplan durcheinander bringen.\n\nAus unserer Sicht sind zwei Punkte verantwortlich dafür, dass Zeit in der Planung kein idealer Bewertungsmaßstab ist:\n\n* Die Komplexitäten verschiedener User Stories können sehr weit auseinanderklaffen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass komplexe Aufgaben mehr Zeit benötigen. Möglicherweise erfordern sie lediglich, dass sich erfahrene, hochqualifizierte oder auf dieses Thema geschulte Teammitglieder um ihre Bearbeitung kümmern müssen.   \n* Der Aufwand einer Aufgabe hängt ebenfalls von sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Manche User Stories müssen ausgiebig im Team diskutiert werden, andere erfordern viel Zeit, um realisiert zu werden, obwohl sie keineswegs „schwierig” sind. Andere können nur in ständiger Rücksprache mit Kund(innen) umgesetzt werden. All das beeinflusst die Arbeitszeit, teilweise auf eine Art und Weise, die nur schwer vorherzusehen ist.\n\nAus diesem Grund hat sich eine andere Einheit zur Einschätzung herauskristallisiert: Story Points. Dabei handelt es sich um ein Maß, das den Aufwand einer User Story auf eine nicht direkt mit der erforderlichen Zeit verbundene Weise zu bestimmen versucht: Je mehr Story Points eine User Story erfordert, umso höher der Aufwand. \n\n## Story Points in der Schätzung\n\nStory Points sind Aufwandspunkte. Sie können in erfahrenen Teams zu sehr genauen Schätzungen führen. Trotzdem stehen sie niemals für absolute Werte und sind im Gesamtkontext aller aktuell anstehenden User Storys zu sehen. \n\nDie beliebtesten Konzepte basieren nahezu alle grob auf der Fibonacci-Folge. In dieser Sequenz entsteht die jeweils nächste Zahl aus der Summe der beiden vorangegangenen. Die ersten 13 Einträge dieser Folge sind demzufolge:\n\n0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144\n\nIn der User-Story-Planung werden diese Zahlen ein wenig geglättet. So entsteht zum Beispiel die folgende Kette:\n\n0, 1, 2, 3, 4, 5, 8, 13, 20, 30, 50, 100\n\nWir haben auch Konzepte gefunden, in der zwischen 0 und 1 noch ein 0,5 eingefügt und statt einer 50 eine 40 gewählt wurde. Das aber sind Feinheiten, die das Konzept als solches nicht wesentlich  tangieren. \n\nAnschließend weist das Team den User Stories einen dieser Zahlenwerte zu. Daraus entsteht eine Reihenfolge der Stories nach Aufwand. Die folgenden Methoden zur Zuweisung von Story Points sind üblich:\n\n### Planning Poker\n\nBeim Planning Poker weisen die Teammitglieder jeder User Story auf einer verdeckt gehaltenen Karte, je nach dem geschätzten Aufwand, Story Points zwischen 0 und 100 zu. Anschließend werden die Karten offen auf den Tisch gelegt und nach Zahl der Story Points auf Stapel verteilt. \n\nDer Stapel mit den meisten Karten ist der „Sieger” und die User Story erhält die damit verbundene Zahl an Punkten, beispielsweise 20\\. \n\nDas Planning Poker ist eine elegante Methode der Aufwandsschätzung, die letzten Endes aber natürlich einer simplen Abstimmung gleichkommt. \n\nDas Konzept der Planung durch T-Shirtgrößen, was sich ebenfalls oft in einschlägigen Artikeln findet, ist aus unserer Sicht keine eigenständige Methode, sondern eine modifizierte Variante des Pokers. Gleiches gilt für das „Bucket System” (ein Eimer, in den die Karten geschmissen werden) oder das „Dot Voting” (mit kleinen Klebepunkten). \n\n### Affinity Mapping\n\nDas Affinity Mapping ist eine der wenigen Alternativen zum Planning Poker. Es besteht aus zwei Phasen:\n\n1. Zunächst gruppieren alle Teammitglieder gemeinschaftlich die Aufgaben, die einen ähnlichen Komplexitätsgrad aufweisen. Die Einteilung erfolgt durch Diskussion innerhalb des Teams.  \n2. Anschließend werden den User Stories innerhalb der Gruppe, entweder durch weitere Gespräche oder Methoden wie Planning Poker, Story Points zugewiesen. So entsteht eine Reihenfolge, bei der die aufwandsintensiven Stories ganz oben, die vermutlich weniger anspruchsvollen weiter unten stehen. \n\n## Wer schreibt User Stories?\n\nIn der Vergangenheit wurde die Planung und Aufgabenzuweisung üblicherweise von einer zentralen Instanz oder einer verantwortlichen Person vorgenommen. Bis heute hat sich diese Arbeitsverteilung in vielen Unternehmen gehalten. Sogar Scrum, ein teamorientiertes Konzept innerhalb der teamorientierten Agile-Management-Philosophie, arbeitet bis heute mit einem Scrum-Master.\n\nDas Schreiben von User Stories unterscheidet sich hier deutlich. Zwar wird die erste Version der User Story oftmals noch von einem erfahrenen Teammitglied verfasst, beispielsweise nach einem ausführlichen Austausch mit Kund(innen). Hier schließt sich direkt die Phase der „Verhandlungen” an, also des Austauschs zwischen allen Beteiligten. \n\nSomit werden User Stories zwar noch sehr oft von Einzelnen vorbereitet, geschrieben werden sie aber von der Gruppe. \n\nGenau das macht sie auch zu einem so großartigen Tool. Denn wie jeder Autor weiß, ist eine Geschichte nur dann gut, wenn man sich mit ihr identifizieren kann. \n\n*Willst Du mehr dazu wissen, wie Deine persönliche User Story in Scrum zum Erfolg wird? Dann empfehlen wir Dir unseren Leitfaden zur [Verwendung von Scrum in GitLab](https://docs.gitlab.com/ee/tutorials/scrum_events/). Oder informiere Dich dazu, warum GitLab ganz allgemein die führende [DevSecOps-Plattform](https://about.gitlab.com/de-de/platform/) ist.*",[18],"2025-05-20","So schreibst du eine User Story in Scrum",[23],"Der große User-Story-Guide für Scrum: Beispiele, Aufbau, Akzeptanzkriterien, Formulierung. Jetzt hier klicken und durchlesen!",{"slug":715,"featured":12,"template":13},"how-to-write-a-user-story-in-scrum",{"promotions":717},[718,732,744],{"id":719,"categories":720,"header":722,"text":723,"button":724,"image":729},"ai-modernization",[721],"ai-ml","Is AI achieving its promise at scale?","Quiz will take 5 minutes or less",{"text":725,"config":726},"Get your AI maturity score",{"href":727,"dataGaName":728,"dataGaLocation":242},"/assessments/ai-modernization-assessment/","modernization assessment",{"config":730},{"src":731},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/qix0m7kwnd8x2fh1zq49.png",{"id":733,"categories":734,"header":736,"text":723,"button":737,"image":741},"devops-modernization",[682,735],"devsecops","Are you just managing tools or shipping innovation?",{"text":738,"config":739},"Get your DevOps maturity score",{"href":740,"dataGaName":728,"dataGaLocation":242},"/assessments/devops-modernization-assessment/",{"config":742},{"src":743},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138785/eg818fmakweyuznttgid.png",{"id":745,"categories":746,"header":748,"text":723,"button":749,"image":753},"security-modernization",[747],"security","Are you trading speed for security?",{"text":750,"config":751},"Get your security maturity score",{"href":752,"dataGaName":728,"dataGaLocation":242},"/assessments/security-modernization-assessment/",{"config":754},{"src":755},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/p4pbqd9nnjejg5ds6mdk.png",{"header":757,"blurb":758,"button":759,"secondaryButton":764},"Beginne noch heute, schneller zu entwickeln","Entdecke, was dein Team mit der intelligenten Orchestrierungsplattform für DevSecOps erreichen kann.\n",{"text":760,"config":761},"Kostenlosen Test starten",{"href":762,"dataGaName":48,"dataGaLocation":763},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_content=default-saas-trial&glm_source=about.gitlab.com/","feature",{"text":50,"config":765},{"href":52,"dataGaName":53,"dataGaLocation":763},1772652063117]