[{"data":1,"prerenderedAt":767},["ShallowReactive",2],{"/de-de/blog/observability-vs-monitoring-in-devops":3,"navigation-de-de":39,"banner-de-de":443,"footer-de-de":453,"blog-post-authors-de-de-Mike Vanbuskirk":658,"blog-related-posts-de-de-observability-vs-monitoring-in-devops":672,"assessment-promotions-de-de":718,"next-steps-de-de":757},{"id":4,"title":5,"authorSlugs":6,"body":8,"categorySlug":9,"config":10,"content":14,"description":8,"extension":27,"isFeatured":12,"meta":28,"navigation":29,"path":30,"publishedDate":20,"seo":31,"stem":35,"tagSlugs":36,"__hash__":38},"blogPosts/de-de/blog/observability-vs-monitoring-in-devops.yml","Observability Vs Monitoring In Devops",[7],"mike-vanbuskirk",null,"engineering",{"slug":11,"featured":12,"template":13},"observability-vs-monitoring-in-devops",false,"BlogPost",{"title":15,"description":16,"authors":17,"heroImage":19,"date":20,"body":21,"category":9,"tags":22,"updatedDate":26},"Observability vs. Monitoring in DevOps","Observability sammelt Daten, um Prozesse zu optimieren und Probleme zu beheben. Wir zeigen dir, wie das geht - und warum es dem Monitoring überlegen ist.",[18],"Mike Vanbuskirk","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749665484/Blog/Hero%20Images/monitoring-update-feature-image.jpg","2022-06-14","Logging und Monitoring sind feste Bestandteile moderner Software-Infrastrukturen. Die Einführung von syslog in den 1980ern markierte hierbei einen Wendepunkt. Ursprünglich für Unix-Systeme entwickelt, verdeutlichte syslog zwei zentrale Punkte: Wie wichtig es ist, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was genau in einem System geschieht – und dass es von Vorteil ist, diesen Kontrollmechanismus von der Grundfunktionalität des Systems zu trennen.\n\nDie Vorzüge dieser erhöhten Sichtbarkeit waren offensichtlich. Trotzdem wurden Monitoring und Logging lange eher stiefmütterlich behandelt. So kam es immer wieder vor, dass Systeme eine Vielzahl von Einträgen produzierten, ohne dass diese aber jemals sinnvoll zusammengefasst oder analysiert wurden. Oder es wurden in der Vergangenheit Monitoring-Infrastrukturen geschaffen, die dann aber über ein Jahrzehnt lang verkümmerten, bis sie nicht mehr dem aktuellen Stand entsprachen.\n\nSeitdem hat sich die operative Landschaft verändert. Observability ist das Stichwort der Stunde. Für die Einschätzung der Application-Performance bietet Observability gegenüber Monitoring den großen Vorzug, dass Entwickler(innen) nun nicht mehr auf ihre eigenen Interpretationen oder statische Messungen angewiesen sind. Stattdessen ermöglicht das Konzept der Observability es, sich ein ganzheitliches Bild darüber zu machen, wie sich die Applikation verhält und vor allem, wie sich ihre Leistung für Anwender(innen) darstellt.\n\n\n > **Nahezu 100 % Uptime: NVIDIA skaliert mit GitLab global – ohne Ausfallzeiten** Verteilte Teams bei NVIDIA profitieren mit GitLab Geo von schneller verfügbaren Repositories, häufigeren Upgrades ohne Ausfallzeiten und global-synchronen sowie -sicheren Projekten. 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Um aber holistische Aussagen treffen zu können, müssen diese Tools darüber hinaus üblicherweise noch manuell konfiguriert und angepasst werden. Statische Werte wie die CPU-Auslastung sind deswegen lediglich ein erster Schritt.\n\nIn seinem inzwischen berühmten SRE-Buch hat Google vier Kennzahlen - die sogenannten goldenen Signale - hervorgehoben, welche die Aussagekraft des Monitorings erhöhen sollen:\n\n- Latenz: Misst die Zeit, die benötigt wird, um eine Anfrage durchzuführen\n- Traffic: Misst die systemspezifische Nachfrage nach Leistungen auf höchster Ebene\n- Fehlerwahrscheinlichkeit: Misst die Rate, mit der Anfragen scheitern\n- Saturierung: Misst die Auslastung des Systems als das Verhältnis der Ressourcennutzung zu den verfügbaren Ressourcen insgesamt; üblicherweise liegt die Betonung hierbei auf knappen Ressourcen\n\nTatsächlich bieten diese goldenen Signale eine weitaus bessere Einschätzung der Systemleistung als die Kennziffern des konventionellen DevOps-Monitorings. Trotzdem muss um sie herum noch immer ein Monitoring-System entworfen, gebaut und in die bestehenden Abläufe integriert werden. Dies erfordert einen nicht zu unterschätzenden Aufwand. So müssen sämtliche potentiellen Fehler genau spezifiziert und händisch definiert und korrekt korreliert werden. Sogar in verhältnismäßig einfachen Fällen kann sich dies als sehr zeitintensiv erweisen.\n\n## Was also ist Observability?\n\nIm direkten Vergleich Observability vs. Monitoring ist Observability intuitiver und vollständiger. Das manuelle Harmonisieren unterschiedlicher DevOps-Monitoring-Tools entfällt. Während ein aggregiertes Monitoring-Dashboard nur so gut ist wie die letzten Entwickler(innen), die daran gearbeitet hat, passt sich eine Observability-Plattform eigenständig an. So liefert Observability automatisch kritische Informationen im passenden Kontext. Dies kann sogar auf den Software-Entwicklungszyklus ausgedehnt werden (Software Development Life Cycle, SDLC). Dabei liefern die Observability-Tools, im Gegensatz zum DevOps-Monitorings, während der CI/CD-Runs wichtige Informationen, die Entwickler(innen) operative Rückmeldungen zu ihrem Code bieten.\n\nLetzten Endes trägtObservability schlicht zu einer ganzheitlicheren Fehlerbeseitigung und einem holistischen Verständnis bei. Die Daten, die es produziert, lassen die „unbekannten Unbekannten” deutlicher hervortreten. So werden Produktionsprobleme erklärbarer. Im nächsten Abschnitt wollen wir verdeutlichen, warum genau dies so wertvoll ist. Anhand eines Beispiels werden wir dir zeigen, warum Monitoring alleine oftmals nicht ausreicht - und welche Lücken durch Observability geschlossen werden.\n\n## Warum sich Observability auszahlt\n\nEine Priorisierung von Observability kann dazu beitragen, die Zeit zu reduzieren, die zur Lösung eines Problems benötigt wird (mean time to resolution, MTTR). Dadurch können Ausfälle zeitlich eingeschränkt werden, die Application-Performance verbessert sich und das Kundenerlebnis fällt positiver aus. Man könnte meinen, Monitoring biete sehr ähnliche Vorzüge. Die folgende Anekdote soll veranschaulichen, dass dies jedoch nicht immer der Fall ist.\n\nDie Buchhaltung einer Engineering-Organisation gibt eine Warnung aus: Die Rechnungen für Cloud-Services steigen und sogar die Finanzleiterin hat ihre Sorge ausgedrückt. Entwickler(innen) haben bereits ebenso intensiv wie erfolglos das DevOps-Monitoring-System zu Rate gezogen: Alle Monitoring-Werte sind durchgehend im grünen Bereich, darunter der Speicher, die CPU-Auslastung sowie disk I/O. Wie sich herausstellt, lag die Ursache in einer anderen „unbekannten Unbekannten”: Eine erhöhte DNS-Latenz in den CI/CD-Pipelines führte zu einer erhöhten Ausfallrate in den Builds. Weil für jeden Build nun mehr Versuche benötigt wurden, kam es unweigerlich zu einer höheren Beanspruchung der Cloud-Ressourcen. Allerdings war jeder einzelne Versuch für sich verhältnismäßig kurz und fiel im Monitoring-System nicht auf. Durch die Einführung von DevOps-Observability-Tools konnte Ops eine weitaus breitere Palette an Ereignissen sammeln, das Problem damit einkreisen und es schließlich beheben. Dies wäre in einem traditionellen Monitoring-System nicht möglich gewesen. Hier hätte die Organisation selbst auf das DNS-Latenz-Problem schließen müssen.\n\nAuch für nichttechnische Stakeholder(innen) und Geschäftseinheiten erweist sich Observability als wichtig. Da Technologie zunehmend zu einem Profitfaktor wird, tragen die wirtschaftlichen Kennzahlen der Softwarestruktur unmittelbar zum gesamten Unternehmenserfolg bei. Observability bietet einen klaren Blick auf diese Kennzahlen und kann von verschiedenen Teams individuell genutzt werden.\n\nOhne eine positive Nutzererfahrung (User Experience, UX) sind moderne Software und Applikationen nicht möglich. Wie das Beispiel illustriert, reichen die statischen Kennziffern des Monitorings nicht aus. Unter einer scheinbar unauffälligen Oberfläche können sich schwerwiegende Probleme verbergen.\n\n## Zentrale Observability-Kennzahlen\n\nFür Organisationen, die sich dafür entschieden haben, DevOps-Observability-Tools zu verwenden, besteht der erste Schritt darin, die wichtigsten Ziele zu identifizieren und die besten Umsetzungsoptionen festzulegen.\n\nWir empfehlen, mit den drei grundlegenden Säulen der Observability anzufangen:\n\n- Logs: Informationen und Ereignisse\n- Kennziffern (metrics): Messungen spezifischer Kennziffern und Performance-Daten\n- Tracing: Die lückenlose Dokumentation einer Anfrage und ihrer Performance\n\nWer sein Observability-System auf diesen drei Säulen aufbaut, muss mit einem hohen Aufwand rechnen.  Projekte wie OpenTelemetry tragen aber erheblich zur Realisierbarkeit bei. Sie begünstigen die Akzeptanz industrieweiter Standards für Logging, Kennzahlen und Tracing und schaffen die Bedingungen für ein in sich stimmiges Ökosystem. Das verkürzt für alle Unternehmen, die DevOps-Observability-Tools umzusetzen gedenken, die auf OpenTelemetry-Standards basieren, die Zeit von der Einführung bis zur Profitabilität.\n\nAuch bei GitLab ist Observability ein zentraler Aspekt unseres Produkts, damit du Fehler und Engpässe so früh wie möglich erkennst und im laufenden Betrieb Anpassungen vornehmen kannst. Wenn du näher interessiert bist, besteht die Möglichkeit, die neue GitLab-Observability-Suite zu testen. Melde dich dazu als [Beta-Tester(in)](https://docs.gitlab.com/operations/observability/ \"GitLab Observability\") an.\n\nAls weitere Observability-Daten und -Säulen sind darüber hinaus zu nennen:\n\n- Das Tracking von Fehlern: Feinmaschigere (granulare) Logs mit Aggregation\n- Kontinuierliches Profiling: Auswertung der granularen Code-Performance\n- Real User Monitoring: Beurteilung der Application-Performance anhand echter Nutzer(innen)\n\nWenn wir uns diese Säulen ansehen, wird ein gemeinsames Prinzip erkennbar. Es reicht nicht mehr aus, sich bei der Analyse moderner, distribuierter Systeme auf einen sehr kurzen Zeitraum zu beschränken. Vielmehr ist eine holistische Betrachtung aus der Vogelperspektive erforderlich. Ein tiefes Verständnis der Application-Performance mittels Observability statt Monitoring beginnt damit, Ereignisse aus der erlebten Perspektive der Kundinnen und Kunden zu betrachten und anschließend die vollständige Performance und die Interaktion mit ihrer Software zu überwachen. Darin liegt der Hauptgrund, warum Observability im direkten Vergleich mit dem Monitoring die Oberhand behält.\n\nObservability erlaubt es einer Engineering-Organisation, über das konventionelle Monitoring hinaus die betriebliche Exzellenz zu verbessern. Letzten Endes ergeben sich die wertvollsten Warnsysteme und Problembehebungs-Programme aus schmerzhaft erlittenen Ausfällen. Hier bietet das sogenannte Chaos-Engineering eine Möglichkeit, Beobachtbarkeirs-Plattformen zu Testzwecken zu nutzen. Dabei werden die Konsequenzen echter Ausfälle in einer kontrollierten Umgebung und mit bekannten Ergebnissen geprüft. Wenn du vermutest, dass dein System „unbekannte Unbekannte” enthalten könnte, bietet Chaos-Engineering für deine [CI/CD-Pipelines](https://about.gitlab.com/de-de/topics/ci-cd/ \"CI/CD pipelines\"), Supply-Chain und DNS signifikante Zugewinne, was die operative Basis anbelangt.\n\n## Observability ist ein zentraler Teil von DevOps\n\nObservability ist nicht  nur für DevOps von zentraler Bedeutung, sondern für die gesamte Organisation. Indem du die statischen Daten überholter Monitoring-Lösungen ersetzt, erreichst du durch die Einführung von Observability einen 360-Grad-Blick auf deine Applikations-Infrastruktur.\n\nDevOps-Teams sollten eng mit Stakeholdern zusammenarbeiten, um ihre Observability-Kennziffern so miteinander zu teilen, dass sie der Organisation als Ganzes dienen und gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. Es kann für eine höhere Effektivität von Vorteil sein, sich die Vorteile der Apps-Instrumentierung zu verdeutlichen und diese Vorteile anschließend dem Entwicklungs-Team nahezulegen. DevOps-Teams können dazu beitragen, die Grundursachen von Produktionsproblemen schneller zu erkennen: gut eingesetzter Applikations-Code macht es zudem einfacher, diese von Ursachen zu unterscheiden, die auf der Infrastruktur beruhen. Je früher Observability in der CI/CD-Pipeline zur Anwendung kommt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass SLO-Deltas erkannt werden, bevor das Produkt veröffentlicht wird.\n\nDevOps-Teams, die sowohl die Applikations-Performance als auch Geschäftswerte signifikant verbessern möchten, erhalten durch Observability die Möglichkeit, beide Aspekte gleichzeitig zu optimieren.\n",[23,24,25],"DevOps","security","performance","2024-10-16","yml",{},true,"/de-de/blog/observability-vs-monitoring-in-devops",{"title":15,"description":16,"ogTitle":15,"ogDescription":16,"noIndex":12,"ogImage":19,"ogUrl":32,"ogSiteName":33,"ogType":34,"canonicalUrls":32},"https://about.gitlab.com/blog/observability-vs-monitoring-in-devops","https://about.gitlab.com","article","de-de/blog/observability-vs-monitoring-in-devops",[37,24,25],"devops","WA8jM1TW7qXa2mA7s6BT9SuTEfmgEyEpnjkR8UscCGg",{"data":40},{"logo":41,"freeTrial":46,"sales":51,"login":56,"items":61,"search":370,"minimal":405,"duo":423,"pricingDeployment":433},{"config":42},{"href":43,"dataGaName":44,"dataGaLocation":45},"/de-de/","gitlab logo","header",{"text":47,"config":48},"Kostenlose Testversion anfordern",{"href":49,"dataGaName":50,"dataGaLocation":45},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_source=about.gitlab.com&glm_content=default-saas-trial/","free trial",{"text":52,"config":53},"Vertrieb 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in regulierten Branchen wie Finanzwesen und Automobilindustrie erfordern systematisches Risikomanagement gemäß NIS2-Richtlinie Artikel 21. Die mehrstufige Migrationsstruktur mit Testläufen vor Produktions-Wellen und kontrollierten Change-Freezes demonstriert Business-Continuity-Management in der Praxis. GitLab Professional Services organisiert Migrationen in Wellen von 200-300 Projekten, um Komplexität zu managen und API-Rate-Limits zu respektieren.\n\n## Überblick\n\nGitLab bietet [Congregate](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/migration/congregate/) (maintained by GitLab Professional Services) und [eingebauten Git-Repository-Import](https://docs.gitlab.com/user/project/import/repo_by_url/) für Migrationen von Azure DevOps (ADO). Beide Optionen unterstützen Repository-basierte oder Bulk-Migration und erhalten Git-Commit-History, Branches und Tags. Mit Congregate werden zusätzliche Assets wie Wikis, Work Items, CI/CD-Variablen, Container-Images, Packages und Pipelines migriert (siehe [Feature-Matrix](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/migration/congregate/-/blob/master/customer/ado-migration-features-matrix.md)).\n\nEnterprises folgen typischerweise einem mehrstufigen Ansatz:\n\n- Repositories von ADO zu GitLab migrieren (Congregate oder eingebauter Import)\n- Pipelines von Azure Pipelines zu GitLab CI/CD migrieren\n- Verbleibende Assets wie Boards, Work Items und Artifacts zu GitLab Issues, Epics und Package/Container Registries migrieren\n\nMehrstufige Migrationsphasen (siehe [Diagramm](https://about.gitlab.com/blog/migration-from-azure-devops-to-gitlab/#overview)):\n\n- Prerequisites (IdP, Runners, Change Management)\n- Migration Phase (Source Code, History, Work Items)\n- Post-Migration (Pipelines, Assets, Security)\n\n## Migration planen\n\n**Zentrale Planungsfragen:**\n\n- Wie schnell muss die Migration abgeschlossen werden?\n- Was genau wird migriert?\n- Wer führt die Migration durch?\n- Welche Organisationsstruktur wird in GitLab benötigt?\n- Welche Einschränkungen, Limitierungen oder Fallstricke müssen berücksichtigt werden?\n\nDie Timeline bestimmt weitgehend den Migrationsansatz. Identifizierung von Champions oder Teams mit ADO- und GitLab-Erfahrung unterstützt Adoption und Guidance.\n\n**Inventar erstellen:**\n\nDas GitLab Professional Services [Evaluate](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/utilities/evaluate#beta-azure-devops)-Tool produziert ein vollständiges Inventar der Azure DevOps Organisation: Repositories, PR-Counts, Contributors, Pipelines, Work Items, CI/CD-Variablen. Bei Professional Services Engagements wird dieser Report mit Engagement Manager oder Technical Architect geteilt für Migrationsplanung.\n\nMigrations-Timing wird primär bestimmt durch Pull-Request-Count, Repository-Größe und Contribution-Menge. Beispiel: 1.000 kleine Repositories mit wenigen PRs migrieren schneller als wenige Repositories mit Zehntausenden PRs. Inventar-Daten ermöglichen Aufwands-Schätzung und Test-Run-Planung.\n\nIn Professional Services Engagements werden Migrationen in Wellen von 200-300 Projekten organisiert, um Komplexität zu managen und API-Rate-Limits zu respektieren (sowohl [GitLab](https://docs.gitlab.com/security/rate_limits/) als auch [ADO](https://learn.microsoft.com/en-us/azure/devops/integrate/concepts/rate-limits?view=azure-devops)).\n\n**Tool-Auswahl:**\n\nGitLabs [eingebauter Repository-Importer](https://docs.gitlab.com/user/project/import/repo_by_url/) migriert Git-Repositories (Commits, Branches, Tags) einzeln. Congregate erhält Pull Requests (in GitLab: Merge Requests), Kommentare und Metadata; der eingebaute Import fokussiert auf Git-Daten (History, Branches, Tags).\n\nAssets die typischerweise separate Migration oder manuelle Neuerstellung erfordern:\n\n- Azure Pipelines → GitLab CI/CD Pipelines (siehe [CI/CD YAML](https://docs.gitlab.com/ci/yaml/) oder [CI/CD Components](https://docs.gitlab.com/ci/components/)). Alternativ: AI-basierte Pipeline-Konvertierung in Congregate.\n- Work Items und Boards → GitLab Issues, Epics, Issue Boards\n- Artifacts, Container-Images (ACR) → GitLab Package/Container Registry\n- Service Hooks, externe Integrationen → in GitLab neu erstellen\n\n[Permissions-Modelle](https://docs.gitlab.com/user/permissions/) unterscheiden sich zwischen ADO und GitLab. Permissions-Mapping planen statt exakter Preservation zu erwarten.\n\n**Organisationsstruktur in GitLab:**\n\nEmpfohlener Ansatz: ADO-Organisationen auf GitLab-Groups mappen (nicht viele kleine Groups). Migration als Gelegenheit nutzen, GitLab-Struktur zu rationalisieren (siehe [Struktur-Diagramm](https://about.gitlab.com/blog/migration-from-azure-devops-to-gitlab/#planning-your-migration)):\n\n- **ADO Organization** → GitLab Top-level Group\n- **ADO Project** → GitLab Subgroup (optional)\n- **ADO Repository** → GitLab Project\n\nWeitere Empfehlungen:\n\n- Subgroups und Project-Level-Permissions für verwandte Repositories nutzen\n- Zugriff über GitLab Groups und Group-Membership managen\n- GitLab [Permissions](https://docs.gitlab.com/ee/user/permissions.html) und [SAML Group Links](https://docs.gitlab.com/user/group/saml_sso/group_sync/) für Enterprise-RBAC-Modell evaluieren\n\n**ADO Work Items Migration:**\n\nADO Boards und Work Items mappen zu GitLab Issues, Epics und Issue Boards. ADO Epics und Features werden GitLab Epics. Andere Work-Item-Typen (User Stories, Tasks, Bugs) werden project-scoped Issues. Standard-Felder bleiben erhalten; ausgewählte Custom Fields können migriert werden. Parent-Child-Relationships bleiben erhalten. Links zu Pull Requests werden zu Merge-Request-Links konvertiert.\n\n![Migration eines Work Items zu GitLab Issue](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1764769188/ztesjnxxfbwmfmtckyga.png)\n\n**Pipelines-Migration:**\n\nCongregate bietet [AI-basierte Konvertierung](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/migration/congregate/-/merge_requests/1298) für multi-stage YAML-Pipelines von Azure DevOps zu GitLab CI/CD. Die automatisierte Konvertierung funktioniert optimal für einfache Single-File-Pipelines und liefert einen funktionalen Ausgangspunkt, nicht ein produktionsreifes `.gitlab-ci.yml`-File. Das Tool generiert funktional äquivalente GitLab-Pipelines zur weiteren Optimierung.\n\n- Konvertiert Azure Pipelines YAML zu `.gitlab-ci.yml` automatisch\n- Geeignet für straightforward Single-File-Pipeline-Konfigurationen\n- Liefert Boilerplate zur Migrations-Beschleunigung, nicht finales Production-Artifact\n- Erfordert Review und Anpassung für komplexe Szenarien, Custom Tasks oder Enterprise-Requirements\n- Unterstützt keine Azure DevOps Classic Release Pipelines\n\nRepository-Owner sollten [GitLab CI/CD Dokumentation](https://docs.gitlab.com/ci/) konsultieren für weitere Pipeline-Optimierung nach initialer Konvertierung.\n\n## Migrationen durchführen\n\nNach der Planung werden Migrationen in Stages durchgeführt, beginnend mit Trial Runs. Trial Migrations identifizieren organisations-spezifische Issues frühzeitig und ermöglichen Duration-Messung, Outcome-Validierung und Approach-Finetuning vor Production.\n\n**Was Trial Migrations validieren:**\n\n- Ob Repository und Assets erfolgreich migrieren (History, Branches, Tags; plus MRs/Comments bei Congregate)\n- Ob Destination sofort nutzbar ist (Permissions, Runners, CI/CD-Variablen, Integrationen)\n- Wie lange jeder Batch benötigt für Schedule- und Stakeholder-Expectations\n\n**Downtime-Guidance:**\n\nGitLabs eingebauter Git-Import und Congregate erfordern inhärent keine Downtime. Für Production-Wellen: Changes in ADO freezen (Branch-Protections oder Read-only), um verpasste Commits, PR-Updates oder mid-migration Work Items zu vermeiden. Trial Runs erfordern keine Freezes.\n\n**Batching-Guidance:**\n\nTrial-Batches back-to-back durchführen für kürzere elapsed Time. Teams validieren Results asynchron. Geplante Group/Subgroup-Struktur für Batch-Definition nutzen und API-Rate-Limits respektieren.\n\n**Empfohlene Schritte:**\n\n1. Test-Destination in GitLab erstellen (GitLab.com: dedicated Group/Namespace; Self-managed: Top-level Group)\n2. Authentication vorbereiten (Azure DevOps PAT, GitLab Personal Access Token mit api und read_repository Scopes)\n3. Trial Migrations durchführen (Repos only: eingebauter Import; Repos + PRs/MRs: Congregate)\n4. Post-Trial Follow-up (Repo-History, Branches, Tags, Merge Requests, Issues/Epics, Labels, Relationships verifizieren)\n5. Permissions/Roles, Protected Branches, Runners/Tags, Variables/Secrets, Integrations/Webhooks prüfen\n6. Pipelines (`.gitlab-ci.yml`) oder konvertierte Pipelines validieren\n7. User-Validierung für Functionality und Data-Fidelity\n8. Production-Migrationen in Waves durchführen (Change-Freezes in ADO erzwingen, Progress und Logs monitoren)\n\n\u003Cfigure class=\"video_container\">\n  \u003Ciframe src=\"https://www.youtube.com/embed/ibIXGfrVbi4?si=ZxOVnXjCF-h4Ne0N\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\">\u003C/iframe>\n\u003C/figure>\n\n## Zentrale ADO-zu-GitLab-Mappings\n\nWichtigste Struktur-Mappings für Migrationsplanung:\n\n- **ADO Organization** → GitLab Group (Top-level Namespace)\n- **ADO Project** → GitLab Group oder Subgroup (Permissions-Boundary)\n- **ADO Repository** → GitLab Project (Git-Repo plus Issues, CI/CD, Wiki)\n- **Pull Request** → Merge Request (Code Review, Approvals)\n- **Azure Pipelines** → GitLab CI/CD (`.gitlab-ci.yml`)\n- **Agent Pools** → GitLab Runners (Job-Execution)\n- **Work Items** → GitLab Issues/Epics (Planning-Funktionalität)\n- **Variable Groups** → CI/CD Variables (Project/Group/Instance Level)\n\nFür vollständige Terminologie-Referenztabelle mit allen Mappings siehe [englische Originalversion](https://about.gitlab.com/blog/migration-from-azure-devops-to-gitlab/).\n\n## Professional Services Migrationsmuster\n\nGitLab Professional Services nutzt bewährte Muster für Enterprise-Migrationen:\n\n**Systematische Planung:** Evaluate-Tool liefert vollständiges Inventar (Repositories, PRs, Contributors, Pipelines, Work Items). Klassifikation nach Komplexität (Work Items = Planning-Team-Involvement; Pipelines = Conversion-Requirements) ermöglicht Timeline-Schätzung und Batch-Definition.\n\n**Controlled Execution:** Wellen von 200-300 Projekten managen Komplexität und respektieren API-Rate-Limits. Trial-Migrationen vor Production-Waves identifizieren Issues frühzeitig. Change-Freezes in ADO während Production-Wellen vermeiden mid-migration Updates.\n\n**Risikominimierung:** Multi-Phase-Ansatz (Prerequisites → Migration → Post-migration) mit Validierungs-Checkpoints an jeder Phase. Trial-Runs ermöglichen asynchrone Team-Validierung ohne Production-Impact.\n\n## Praktische Implementierung\n\nFür vollständige Implementierungsdetails, Konfigurationsbeispiele, Pipeline-Konvertierungs-Patterns und detaillierte Post-Migration-Checklisten siehe [englische Originalversion](https://about.gitlab.com/blog/migration-from-azure-devops-to-gitlab/).\n\nWeitere Professional Services Ressourcen:\n\n- [Professional Services Full Catalog](https://about.gitlab.com/professional-services/catalog/)\n- [Congregate Migration Tool](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/migration/congregate/)\n- [Evaluate Inventory Tool](https://gitlab.com/gitlab-org/professional-services-automation/tools/utilities/evaluate)\n","2025-12-03","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749658924/Blog/Hero%20Images/securitylifecycle-light.png",[682,683],"Evgeny Rudinsky","Michael Leopard","Migration von Azure DevOps zu GitLab systematisch planen","Professional Services Migrationsansatz mit mehrstufiger Struktur, 200-300 Projekt-Wellen und systematischem Risikomanagement für Enterprise-Migrationen.",{"featured":29,"template":13,"slug":687},"migration-from-azure-devops-to-gitlab",{"content":689,"config":700},{"heroImage":690,"title":691,"description":692,"authors":693,"date":695,"category":9,"tags":696,"body":699},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1764108112/tyntnsy3xotlmehtnfkb.png","Wie wir die größte GitLab-Instanz 12-mal täglich bereitstellen","Systematische Deployment-Pipeline mit mehrstufigen Rollouts, Canary-Strategie (5% Traffic) und Datenbank-Migrationen für Millionen Entwickler(innen) weltweit.",[694],"John Skarbek","2025-12-01",[697,698],"product","inside GitLab","GitLab führt täglich bis zu 12 Code-Bereitstellungen auf der weltweit größten GitLab-Instanz – GitLab.com – ohne Ausfallzeiten durch. Diese Bereitstellungen nutzen GitLabs eigene CI/CD-Plattform und betreffen Millionen Entwickler(innen) weltweit. Die hohe Bereitstellungsfrequenz dient als primäres Qualitätstor und Belastungstest. Organisationen, die auf GitLab für ihre DevOps-Workflows setzen, nutzen eine auf der eigenen Infrastruktur im Enterprise-Maßstab bewährte Plattform.\n\nIn regulierten Branchen wie dem Finanzwesen und der Automobilproduktion sind Zero-Downtime-Bereitstellungen keine Option, sondern Voraussetzung. Die NIS2-Richtlinie fordert in Artikel 21 systematische Risikoanalyse und Business-Continuity-Management – genau das, was GitLab.coms progressive Rollout-Strategie in der Praxis demonstriert. Durch mehrstufige Validierung mit isoliertem Canary-Traffic (5% aller Anfragen) werden potenzielle Probleme erkannt, bevor Millionen Nutzer(innen) betroffen sind.\n\n## Die Herausforderung: Frequenz trifft Skalierung\n\n**Für GitLab:** Bereitstellungsfrequenz ist geschäftskritisch. Schnelle Deployment-Zyklen ermöglichen Reaktion auf Kundenfeedback innerhalb von Stunden, sofortige Security-Patches und Validierung neuer Features in Production vor Skalierung.\n\n**Für Kund(inn)en:** Jede Bereitstellung auf GitLab.com validiert die Deployment-Praktiken, die GitLab seinen Nutzer(inne)n empfiehlt. Features werden auf der weltweit größten GitLab-Instanz getestet, bevor sie Kundenumgebungen erreichen. Dies liefert:\n\n* Neueste Features sofort verfügbar (Stunden statt Wochen)\n* Bewährte Zuverlässigkeit im Maßstab\n* Zero-Downtime-Bereitstellungen garantieren durchgängigen Zugriff\n* Dokumentation basiert auf tatsächlichen Production-Praktiken\n\n## Code-to-Production-Architektur\n\nDie Deployment-Pipeline durchläuft strukturierte Phasen, wobei jede Phase als Checkpoint auf dem Weg zur Production-Bereitstellung fungiert:\n\n```mermaid\n    graph TD\n        A[Code Proposed] --> B[Merge Request Created]\n        B --> C[Pipeline Triggered]\n        C --> D[Build & Test]\n        D --> E{Spec/Integration/QA Tests Pass?}\n        E -->|No| F[Feedback Loop]\n        F --> B\n        E -->|Yes| G[Merge to default branch]\n        G -->|Periodically| H[Auto-Deploy Branch]\n\n        subgraph \"Deployment Pipeline\"\n            H --> I[Package Creation]\n            I --> K[Canary Environment]\n            K --> L[QA Validation]\n            L --> M[Main Environment]\n\n        end\n```\n\n## Progressive Rollout-Strategie\n\n### Build und Paket-Erstellung\n\nGitLab erstellt sowohl Omnibus-Pakete als auch Cloud Native GitLab (CNG) Images. Omnibus-Pakete werden auf der Gitaly-Flotte bereitgestellt (Git-Storage-Layer), während CNG-Images alle anderen Komponenten als containerisierte Workloads ausführen. Eine geplante Pipeline sucht regelmäßig nach dem jüngsten Commit mit erfolgreicher Pipeline und erstellt daraus einen Auto-Deploy-Branch.\n\n```mermaid\n    graph LR\n        A[Create branch] --> B[Build]\n        B --> C[Choose Built package]\n        C --> D[Start Deploy Pipeline]\n```\n\n### Canary-Strategie und mehrstufige Validierung\n\nGitLabs QA-Prozess arbeitet Hand in Hand mit der Canary-Strategie durch umgebungsbasierte Validierung. [Etwa 5% des gesamten Traffics durchlaufen die Canary-Stage](https://handbook.gitlab.com/handbook/engineering/infrastructure/environments/canary-stage/#environments-canary-stage). Dieser Ansatz erhöht die Komplexität von Datenbankmigrationen, gewährleistet aber nahtlose Bereitstellung eines zuverlässigen Produkts.\n\n**Progressive Rollout-Phasen:**\n\n1. **Staging Canary:** Initiale Validierungsumgebung\n2. **Production Canary:** Limitierter Production-Traffic\n3. **Staging Main:** Vollständige Staging-Umgebung\n4. **Production Main:** Vollständiger Production-Rollout\n\n```mermaid\n    graph TD\n        C[Staging Canary Deploy]\n        C --> D[QA Smoke Main Stage Tests]\n        C --> E[QA Smoke Canary Stage Tests]\n        D --> F\n        E --> F{Tests Pass?}\n        F -->|Yes| G[Production Canary Deploy]\n        G --> S[QA Smoke Main Stage Tests]\n        G --> T[QA Smoke Canary Stage Tests]\n        F -->|No| H[Issue Creation]\n        H --> K[Fix & Backport]\n        K --> C\n\n        S --> M[Canary Traffic Monitoring]\n        T --> M[Canary Traffic Monitoring baking period]\n        M --> U[Production Safety Checks]\n        U --> N[Staging Main]\n        N --> V[Production Main]\n```\n\nQA-Validierung erfolgt an mehreren Checkpoints: nach jeder Canary-Bereitstellung und nach Post-Deploy-Migrationen. Weitere Details zur [GitLab-Teststrategie](https://handbook.gitlab.com/handbook/engineering/testing/) finden sich im Handbook.\n\n## Deployment-Pipeline-Stages\n\nGitLab.com repräsentiert reale Deployment-Komplexität im Maßstab. Als größte bekannte GitLab-Instanz nutzen Bereitstellungen denselben offiziellen GitLab Helm Chart und dasselbe Linux-Paket wie Kund(inn)en. Mehr zur [GitLab.com-Architektur](https://handbook.gitlab.com/handbook/engineering/infrastructure/production/architecture/#gitlab-com-architecture) im Handbook.\n\n**Dogfooding im Maßstab:** GitLab nutzt dieselben Verfahren, die für [Zero-Downtime-Upgrades](https://docs.gitlab.com/update/zero_downtime/) dokumentiert sind. Was bei GitLab nicht reibungslos funktioniert, wird Kund(inn)en nicht empfohlen.\n\nFolgende Stages laufen für alle Environment- und Stage-Upgrades:\n\n```mermaid\n    graph LR\n        a[prep] --> c[Regular Migrations - Canary stage only]\n        a --> f[Assets - Canary stage only]\n        c --> d[Gitaly]\n        d --> k8s\n\n        subgraph subGraph0[\"VM workloads\"]\n          d[\"Gitaly\"]\n        end\n\n        subgraph subGraph1[\"Kubernetes workloads\"]\n          k8s[\"k8s\"]\n        end\n\n        subgraph fleet[\"fleet\"]\n          subGraph0\n          subGraph1\n        end\n```\n\n**Stage-Details:**\n\n* **Prep:** Validiert Deployment-Bereitschaft und führt Pre-Deployment-Checks durch\n* **Migrations:** Führt reguläre Datenbankmigrationen aus (nur Canary-Stage)\n* **Assets:** Lädt statische Assets in GCS-Bucket hoch (nur Canary-Stage)\n* **Gitaly:** Aktualisiert Gitaly-VM-Storage-Layer via Omnibus-Paket\n* **Kubernetes:** Deployed containerisierte GitLab-Komponenten via Helm Chart\n\n### Multi-Version-Kompatibilität: Die versteckte Herausforderung\n\nWährend der Bereitstellung existiert eine Zeitspanne, in der das Datenbankschema dem Code voraus ist, den die Main-Stage kennt. Dies geschieht, weil die Canary-Stage bereits neuen Code deployed und reguläre Datenbankmigrationen ausführt, während die Main-Stage noch die vorherige Code-Version ausführt.\n\n**Beispiel:** Bei Hinzufügen eines neuen `merge_readiness`-Felds zu Merge Requests laufen manche Server mit Code, der dieses Feld erwartet, während andere nichts davon wissen. Schlechte Handhabung würde GitLab.com für Millionen Nutzer(innen) unterbrechen. Gute Handhabung bleibt unbemerkt.\n\nMit wenigen Ausnahmen läuft die Mehrheit der Services für eine gewisse Zeit in leicht neuerer Version in Canary. Diese Szenarien sind transiente Zustände, können aber mehrere Stunden oder Tage in Live-Production-Umgebung persistieren. Daher müssen sie mit derselben Sorgfalt wie permanente Zustände behandelt werden.\n\n## Datenbank-Operationen\n\nDatenbankmigrationen stellen eine besondere Herausforderung im Canary-Deployment-Modell dar. Schemaänderungen müssen neue Features unterstützen und gleichzeitig Rollback-Fähigkeit bewahren:\n\n* **Regular Migrations:** Laufen während Canary-Stage, rückwärtskompatibel, nur reversible Änderungen\n* **Post-Deploy-Migrations:** \"Point of no Return\"-Migrationen, die erst nach mehreren erfolgreichen Bereitstellungen laufen\n\n```mermaid\n    graph LR\n        A[Regular Migrations] --> B[Canary Stage Deploy]\n        B --> C[Main Stage Deploy]\n        C --> D[Post Deploy Migrations]\n```\n\nPost-Deploy-Migrationen enthalten oft Änderungen, die nicht einfach rückgängig gemacht werden können – Datentransformationen, Column-Drops oder strukturelle Änderungen, die ältere Code-Versionen unterbrechen würden. Durch Ausführung nach Erlangung von Vertrauen durch mehrere erfolgreiche Bereitstellungen wird sichergestellt:\n\n1. Neuer Code ist stabil, Rollback unwahrscheinlich\n2. Performance-Charakteristiken in Production verstanden\n3. Edge Cases erkannt und adressiert\n4. Blast Radius minimiert, falls etwas schiefgeht\n\nDieser Ansatz bietet optimale Balance: schnelle Feature-Bereitstellung durch Canary-Releases bei gleichzeitiger Rollback-Fähigkeit bis Vertrauen in Deployment-Stabilität besteht.\n\n**Expand-Migrate-Contract-Pattern:** Datenbank-, Frontend- und Anwendungskompatibilitäts-Änderungen folgen einem sorgfältig orchestrierten dreiphasigen Ansatz:\n\n1. **Expand:** Neue Strukturen hinzufügen, alte funktional belassen\n2. **Migrate:** Neuen Application-Code deployen, der neue Strukturen nutzt\n3. **Contract:** Alte Strukturen in Post-Deploy-Migrationen entfernen\n\n**Beispiel für `merge_readiness`-Column:**\n\n1. **Expand:** Neue Column mit Default-Value hinzufügen; bestehender Code ignoriert sie\n2. **Migrate:** Code deployen, der neue Column liest und schreibt, alten Ansatz weiter unterstützt\n3. **Contract:** Nach mehreren erfolgreichen Bereitstellungen alte Column in Post-Deploy-Migration entfernen\n\nAlle Datenbank-Operationen, Application-Code und Frontend-Code unterliegen Guidelines, dokumentiert in der [Multi-Version-Compatibility-Dokumentation](https://docs.gitlab.com/development/multi_version_compatibility/).\n\n## Ergebnisse und Auswirkungen\n\n**Für GitLab:**\n\n* Bis zu 12 Bereitstellungen täglich auf GitLab.com\n* Zero-Downtime-Bereitstellungen für Millionen Entwickler(innen)\n* Security-Patches erreichen Production innerhalb von Stunden\n* Neue Features in Production im Maßstab validiert vor General Availability\n\n**Für Kunden:**\n\n* Bewährte Deployment-Patterns für eigene Anwendungen\n* Features auf weltweit größter GitLab-Instanz getestet vor Erreichen der Kundenumgebung\n* Dokumentation reflektiert tatsächliche Production-Praktiken\n* Vertrauen, dass GitLabs empfohlene Upgrade-Prozeduren in jedem Maßstab funktionieren\n\n## Erkenntnisse für Engineering-Teams\n\nDie hier beschriebenen Muster – von Expand-Migrate-Contract für Datenbankmigrationen bis zur Multi-Version-Kompatibilität – sind auf kleinere Deployments übertragbar. Nicht jede Organisation benötigt 12 Bereitstellungen täglich, aber die systematische Herangehensweise an Rollback-Fähigkeit und Validierungspunkte gilt unabhängig von der Skalierung.\n\nGitLabs Deployment-Pipeline repräsentiert ein ausgereiftes System, das Deployment-Geschwindigkeit mit operationaler Zuverlässigkeit ausbalanciert. Das progressive Deployment-Modell, umfassende Testing-Integration und robuste Rollback-Fähigkeiten bieten Grundlage für zuverlässige Software-Auslieferung im Maßstab.\n\n**Zentrale Überlegungen für Engineering-Teams:**\n\n* **Automatisiertes Testing:** Umfassende Test-Coverage durch Deployment-Pipeline\n* **Progressive Rollouts:** Gestufte Bereitstellungen zur Risikominimierung und schnellen Wiederherstellung\n* **Monitoring-Integration:** Umfassende Observability über alle Deployment-Stages\n* **Incident Response:** Schnelle Erkennungs- und Lösungsfähigkeiten für Deployment-Probleme\n\nGitLabs Architektur demonstriert, wie moderne CI/CD-Systeme Komplexität großskaliger Bereitstellungen managen und gleichzeitig Geschwindigkeit für wettbewerbsfähige Software-Entwicklung bewahren.\n\n## Vollständige technische Dokumentation\n\nDieser Artikel beschreibt die Deployment-Patterns und systematische Herangehensweise für GitLab.com. Für vollständige Implementierungsdetails, spezifische Konfigurationsbeispiele und tiefergehende technische Architekturbeschreibungen siehe die [englische Originalversion](https://about.gitlab.com/blog/continuously-deploying-the-largest-gitlab-instance/).\n\nWeitere Dokumentation zu Auto-Deploy und Verfahren:\n\n* [Engineering Deployments](https://handbook.gitlab.com/handbook/engineering/deployments-and-releases/deployments/)\n* [Release Procedural Documentation](https://gitlab-org.gitlab.io/release/docs/)\n* [GitLab Environment Toolkit](https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab-environment-toolkit)\n\n## Weitere Ressourcen\n\n* [How we decreased GitLab repo backup times from 48 hours to 41 minutes](https://about.gitlab.com/blog/how-we-decreased-gitlab-repo-backup-times-from-48-hours-to-41-minutes/)\n* [How we supercharged GitLab CI statuses with WebSockets](https://about.gitlab.com/blog/how-we-supercharged-gitlab-ci-statuses-with-websockets/)\n* [How we reduced MR review time with Value Stream Management](https://about.gitlab.com/blog/how-we-reduced-mr-review-time-with-value-stream-management/)",{"featured":29,"template":13,"slug":701},"continuously-deploying-the-largest-gitlab-instance",{"content":703,"config":716},{"title":704,"description":705,"authors":706,"heroImage":708,"date":709,"category":9,"tags":710,"body":715},"MR-Review-Zeit mit Value Stream Management reduzieren","GitLab Engineering nutzt VSM zur Identifikation von Engpässen im MR-Review-Prozess. Systematische Analyse mit Custom Stages.",[707],"Haim Snir","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1750097876/Blog/Hero%20Images/Blog/Hero%20Images/REFERENCE%20-%20display%20preview%20for%20blog%20images%20%282%29_2pKf8RsKzAaThmQfqHIaa7_1750097875817.png","2025-10-30",[697,711,712,713,714],"features","DevSecOps platform","workflow","solutions architecture","Das GitLab Engineering-Team nutzt die eigenen Produkte intern – eine Praxis, die im Englischen als \"Dogfooding\" bezeichnet wird. Diese Selbstnutzung hat zu Verbesserungen bei der Beschleunigung der Software-Delivery-Zyklen für Kunden geführt. Dieser Artikel beleuchtet einen spezifischen Anwendungsfall, bei dem [GitLab Value Stream Management (VSM)](https://about.gitlab.com/solutions/value-stream-management/) Verbesserungen für unser Engineering-Team ermöglicht hat. Es wird gezeigt, wie VSM dabei half, zwei zentrale Herausforderungen anzugehen: die Messung des Wegs von der Idee bis zur Fertigstellung eines Merge Requests und die Optimierung der Deployment-Workflows.\n\nValue Stream Management ist in der deutschen Industrie als Wertstromanalyse etabliert – insbesondere in der Fertigung und Automobilbranche wird diese Lean-Methode zur Identifikation von Verschwendung eingesetzt. GitLabs VSM-Funktionen übertragen diesen systematischen Ansatz auf Software-Entwicklungsprozesse und ermöglichen die Unterscheidung zwischen wertschöpfenden und nicht-wertschöpfenden Aktivitäten im Entwicklungsworkflow.\n\n## Die Herausforderung: Engpässe in MR-Reviews identifizieren\n\nTrotz gut definierter Workflows stellte ein Team fest, dass Merge Requests länger als erwartet brauchten, um geprüft und gemerged zu werden. Die Herausforderung bestand nicht nur in den Verzögerungen selbst, sondern darin zu verstehen, wo im Review-Prozess diese Verzögerungen auftraten und warum.\n\nDas Ziel des Teams war klar:\n\n- Identifizieren, wo Zeit vom initialen Konzept bis zum finalen Merge eines MR verbracht wurde\n- Spezifische Engpässe im Review-Prozess lokalisieren\n- Verstehen, wie MR-Größe, Komplexität oder Dokumentationsqualität die Review-Zeit beeinflussen\n\n## Der Ansatz: MR-Review-Zeit in GitLab Value Stream Analytics messen\n\nValue Stream Analytics (VSA) ermöglicht es Organisationen, ihren gesamten Workflow von der Idee bis zur Auslieferung abzubilden und dabei zwischen wertschöpfenden Aktivitäten (VA) und nicht-wertschöpfenden Aktivitäten (NVA) im Prozessfluss zu unterscheiden. Durch die Berechnung des Verhältnisses von wertschöpfender Zeit zur gesamten Lead Time kann das Team verschwenderische Aktivitäten identifizieren, die zu Verzögerungen bei MR-Reviews führen.\n\nUm die notwendigen Metriken zu erhalten, passte das Team GitLab VSA an, um bessere Sichtbarkeit in den MR-Review-Prozess zu erhalten.\n\n### 1. Custom Stage für MR-Review einrichten\n\nDas Team fügte eine [neue Custom Stage](https://docs.gitlab.com/ee/user/group/value_stream_analytics/#value-stream-stage-events) in VSA mit dem Namen **Review Time to Merge** hinzu, um spezifisch die Zeit vom ersten Zuweisen eines Reviewers bis zum Merge des MR zu tracken.\n\n- Start-Event: MR first reviewer assigned\n- End-Event: MR merged\n\nDurch die Definition dieser Stage begann VSA, die Dauer des MR-Review-Prozesses zu messen und lieferte präzise Daten darüber, wo Zeit verbracht wurde.\n\n![Defining stage of VSA](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1750097884/Blog/Content%20Images/Blog/Content%20Images/image2_aHR0cHM6_1750097883929.png)\n\n### 2. Total Time Chart für Klarheit nutzen\n\nMit der Custom Stage eingerichtet, nutzte das Team das [**Total Time Chart** auf der VSA Overview-Seite](https://about.gitlab.com/blog/value-stream-total-time-chart/) (**Analyze > Value Stream**), um zu visualisieren, wie viel Zeit während der neuen MR-Review-Stage verbracht wurde. Durch den Vergleich der Werte, die durch jeden Bereich im Chart dargestellt wurden, konnte das Team schnell identifizieren, wie diese Stage zur gesamten Software-Delivery-Lifecycle-Zeit (SDLC) beitrug.\n\n![total time chart for VSA](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1750097884/Blog/Content%20Images/Blog/Content%20Images/image1_aHR0cHM6_1750097883930.png)\n\n### 3. Für tiefere Erkenntnisse detailliert analysieren\n\nUm spezifische Verzögerungen zu untersuchen, nutzte das Team die **Stage Navigation Bar**, um tiefer in die MR-Review-Stage einzutauchen. Diese Ansicht ermöglichte:\n\n- MRs nach Review-Zeit sortieren: Die Stage-Tabelle zeigte alle zugehörigen MRs sortiert nach Review-Dauer, sodass langsame MRs leicht erkennbar waren\n- Individuelle MRs analysieren: Für jeden MR konnte das Team Faktoren wie Verzögerungen bei der Reviewer-Zuweisung, mehrere Feedback-Runden, Leerlaufzeit nach Approval und MR-Größe/Komplexität untersuchen\n\n## Das Ergebnis: Umsetzbare Erkenntnisse und Verbesserungen\n\nDurch die Anpassung von VSA zur Verfolgung der [MR-Review-Zeit](https://docs.gitlab.com/user/project/merge_requests/reviews/) deckte das Team mehrere zentrale Erkenntnisse auf:\n\n- **Verzögerungen bei Reviewer-Zuweisung:** Einige MRs erfuhren Verzögerungen, weil Reviewer spät zugewiesen wurden oder Reviewer zu viele MRs in ihrer Queue hatten\n- **Langsame Review-Start-Zeiten:** Selbst nach Zuweisung lagen bestimmte MRs untätig, bevor Reviews begannen – oft aufgrund von Kontextwechseln oder konkurrierenden Prioritäten\n- **Mehrere Feedback-Schleifen:** Größere MRs erforderten oft mehrere Feedback-Runden, was die Review-Zeit erheblich verlängerte\n- **Leerlaufzeit nach Approval:** Einige MRs wurden approved, aber nicht zeitnah gemerged – oft aufgrund von Deployment-Koordinationsproblemen\n\nFür den Engineering Manager im Team erwies sich VSA als wertvoll für die Verwaltung des Team-Workflows: \"Ich habe VSA genutzt, um zu begründen, wo wir Zeit bei der MR-Fertigstellung verbrachten. Wir haben VSA auf unsere Bedürfnisse angepasst, und es war sehr hilfreich für unsere Untersuchungen nach Verbesserungsmöglichkeiten.\"\n\nAus dieser Dogfooding-Erfahrung entwickeln wir nun eine wichtige Erweiterung zur Verbesserung der Sichtbarkeit in den Review-Prozess. Wir fügen ein neues Event zu VSA hinzu – [Merge request last approved at](https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab/-/issues/503754) – das eine Stage erzeugt, die MR-Review-Schritte noch granularer aufschlüsselt.\n\n## Die Kraft datengestützter Entscheidungen\n\nDurch die Nutzung von GitLabs VSA haben wir nicht nur Engpässe identifiziert – wir erhielten umsetzbare Erkenntnisse, die zu Verbesserungen bei der MR-Review-Zeit und der allgemeinen Entwickler-Produktivität führten. Wir optimierten Merge-Request-Review-Zyklen und erhöhten den Entwickler-Durchsatz, was unser Commitment zu kontinuierlicher Verbesserung durch Messung bestätigt.\n\n> Möchtest du erfahren, wie VSA deinem Team helfen kann? [Starte eine kostenlose GitLab Ultimate-Testversion](https://about.gitlab.com/free-trial/), passe deine Value Streams an und sieh, wie du Verbesserungen im gesamten SDLC für deine Teams erreichen kannst. [Teile dann dein Feedback und deine Erfahrungen in diesem Issue](https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab/-/issues/520962).\n\n## Weiterführende Informationen\n\n- [Optimize value stream efficiency to do more with less, faster](https://about.gitlab.com/the-source/platform/optimize-value-stream-efficiency-to-do-more-with-less-faster/)\n- [New Scheduled Reports Generation tool simplifies value stream management](https://about.gitlab.com/blog/new-scheduled-reports-generation-tool-simplifies-value-stream-management/)\n- [Value stream analytics documentation](https://docs.gitlab.com/user/group/value_stream_analytics/)\n- [Value stream management: Total Time Chart simplifies top-down optimization flow](https://about.gitlab.com/blog/value-stream-total-time-chart/)\n",{"slug":717,"featured":12,"template":13},"how-we-reduced-mr-review-time-with-value-stream-management",{"promotions":719},[720,734,746],{"id":721,"categories":722,"header":724,"text":725,"button":726,"image":731},"ai-modernization",[723],"ai-ml","Is AI achieving its promise at scale?","Quiz will take 5 minutes or less",{"text":727,"config":728},"Get your AI maturity score",{"href":729,"dataGaName":730,"dataGaLocation":244},"/assessments/ai-modernization-assessment/","modernization assessment",{"config":732},{"src":733},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/qix0m7kwnd8x2fh1zq49.png",{"id":735,"categories":736,"header":738,"text":725,"button":739,"image":743},"devops-modernization",[697,737],"devsecops","Are you just managing tools or shipping innovation?",{"text":740,"config":741},"Get your DevOps maturity score",{"href":742,"dataGaName":730,"dataGaLocation":244},"/assessments/devops-modernization-assessment/",{"config":744},{"src":745},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138785/eg818fmakweyuznttgid.png",{"id":747,"categories":748,"header":749,"text":725,"button":750,"image":754},"security-modernization",[24],"Are you trading speed for security?",{"text":751,"config":752},"Get your security maturity score",{"href":753,"dataGaName":730,"dataGaLocation":244},"/assessments/security-modernization-assessment/",{"config":755},{"src":756},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/p4pbqd9nnjejg5ds6mdk.png",{"header":758,"blurb":759,"button":760,"secondaryButton":765},"Beginne noch heute, schneller zu entwickeln","Entdecke, was dein Team mit der intelligenten Orchestrierungsplattform für DevSecOps erreichen kann.\n",{"text":761,"config":762},"Kostenlosen Test starten",{"href":763,"dataGaName":50,"dataGaLocation":764},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_content=default-saas-trial&glm_source=about.gitlab.com/","feature",{"text":52,"config":766},{"href":54,"dataGaName":55,"dataGaLocation":764},1772652056301]