[{"data":1,"prerenderedAt":760},["ShallowReactive",2],{"/de-de/blog/self-hosting-vs-cloud":3,"navigation-de-de":37,"banner-de-de":441,"footer-de-de":451,"blog-post-authors-de-de-GitLab Germany Team":656,"blog-related-posts-de-de-self-hosting-vs-cloud":671,"assessment-promotions-de-de":711,"next-steps-de-de":750},{"id":4,"title":5,"authorSlugs":6,"body":8,"categorySlug":9,"config":10,"content":14,"description":8,"extension":24,"isFeatured":12,"meta":25,"navigation":26,"path":27,"publishedDate":20,"seo":28,"stem":33,"tagSlugs":34,"__hash__":36},"blogPosts/de-de/blog/self-hosting-vs-cloud.yml","Self Hosting Vs Cloud",[7],"gitlab-germany-team",null,"security",{"slug":11,"featured":12,"template":13},"self-hosting-vs-cloud",false,"BlogPost",{"title":15,"description":16,"authors":17,"heroImage":19,"date":20,"body":21,"category":9,"tags":22},"Self Hosting vs. Cloud Hosting: Die Unterschiede erklärt","Self-Hosting oder Cloud? Wir zeigen dir, welche Vorteile und Nachteile diese Modell haben - und was für eine Rolle GitLab dabei spielt.",[18],"GitLab Germany Team","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749664270/Blog/Hero%20Images/AdobeStock_276584891.jpg","2025-02-27","# Was du über Self-Hosting und Cloud-Hosting wissen solltest\n\n„Stets online zu sein ist kein Luxus - es ist in dieser schnelllebigen Zeit eine Notwendigkeit.” Dieses anonyme Zitat bringt die Bedeutung einer sicheren, stabilen und rundum überzeugenden Web-Präsenz auf den Punkt: Mit deiner Website gewinnst und hältst du Kund(inn)en, informierst Interessierte und eröffnest ihnen Kontaktmöglichkeiten, bietest Downloads und Dienstleistungen, oder physische Produkte an.\n\nDamit wird zugleich die hohe Bedeutung des passenden Webhostings klar: Einerseits sollten deine Daten stets für Befugte zugänglich sein, andererseits müssen sie vor unerwünschten Zugriffen und Angriffen geschützt bleiben. Mit der Entscheidung des für dich richtigen Hosting-Pakets stellst du die Weichen auf Erfolg und unterstützt dein Unternehmen langfristig in seiner digitalen Strategie.\n\nDie Bedeutung des Hostings geht sogar noch über das Bereitstellen von Websites hinaus. Auch für DevOps-Teams ist die Entscheidung darüber, wie und wo welche Daten gehostet werden sollen, alles andere als eine Formalität und sollte niemals ausschließlich aufgrund der Kosten getroffen werden.\n\nStehst du gerade vor der Frage, welches Hosting für dich die beste Wahl ist? Dann lies weiter. Denn in diesem Artikel stellen wir dir die drei grundlegenden Hosting-Modelle vor und erklären dir die jeweiligen Vor- und Nachteile. Einiges davon könnte dich überraschen.\n\n> **Von 18 auf 3 Monate: So beschleunigt die Deutsche Telekom ihre Releases mit GitLab** 13.000 Entwickler(innen) arbeiten effizienter zusammen und bringen Produkte 6x schneller auf den Markt – erfahre, wie GitLab Ultimate die DevSecOps-Transformation vorantreibt, Silos aufbricht und Sicherheit in den Entwicklungsprozess bringt. [Erfolgsstory lesen](https://about.gitlab.com/de-de/customers/deutsche-telekom/)\n\n## Welcher Zusammenhang besteht zwischen Webhosting und DevOps?\n\nDevOps wird eher selten im Zusammenhang mit Hosting diskutiert. Dabei besteht zwischen den beiden ein sehr enger Bezug, unabhängig davon, ob du dich für ein Self-Hosting-Modell oder Cloud-Hosting entscheidest.\n\nBeim Hosting werden Anwendungen und Inhalte auf einem Server abgelegt und kontrolliert verfügbar gemacht. Ein wichtiger Aspekt von DevOps besteht in der Automatisierung des Deployments von Informationen und Inhalten für deine Website, die auf dem Server gehostet wird.\nIn der Entwicklungspraxis werden die Anwendungen, an denen ein DevOps-Team arbeitet, auf einem gemeinsam genutzten Server gehostet. Nur, wenn das Hosting optimal funktioniert, kann DevOps optimal funktionieren.\n\nIn großen Projekten sind die Verflechtungen oftmals sogar noch enger. So stellen manche Hosting-Dienstleister in ihrem Paket Anwendungen zur Verfügung, mit denen der DevOps-Prozess skaliert und möglichst harmonisch gestaltet werden kann. So greifen die beiden Bereiche ineinander.\nWenn DevOps ein zentrales Element deiner Arbeit darstellt, empfehlen wir dir deshalb, dich intensiv mit dem Thema Hosting auseinanderzusetzen.\n\n## Was muss gutes Webhosting leisten?\n\nDer Begriff Hosting beinhaltet das Speichern und Bereitstellen von Daten über einen Server. Nutzer(innen) greifen auf die Daten zu, die auf dem Server abgelegt sind, können Bestellungen aufgeben oder über ein Kontaktformular Anfragen schicken.\nWas macht gutes Webhosting aus?\n\nAlle Seiten und Anwendungen sollten schnell abrufbar sein, fehlerfrei bleiben und rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die Privatsphäre der Anwender(innen) muss ebenso gewährleistet werden wie die Integrität deiner Unternehmensdaten. Eventuelle Ausfälle werden umgehend beseitigt und das System stets auf dem technisch aktuellen sowie erforderlichen Stand gehalten.\nKurz gesagt: Das zentrale Ziel sollte darin bestehen, dass die User-Experience flüssig, nahtlos und stabil ist. Das richtige Hosting garantiert diese Qualität und passt sie kontinuierlich an aktuelle Gegebenheiten und Forderungen an.\nUm das für dich richtige Hosting zu ermitteln, stellt sich zuerst eine allgemeine Frage:\n\n## Welche Hosting-Optionen stehen mir zur Verfügung?\n\nGrundsätzlich gliedert sich Hosting in drei Varianten auf: Das Self-Hosting, Hosting in der Cloud und die Private Cloud. Wenn du selbst das Hosting übernimmst, bedeutet das, dass du in deinem Unternehmen einen oder mehrere Server einrichtest und deine Websites über diese laufen lässt. Da ein Server zunächst einmal nichts anderes ist als ein regulärer Computer und dir eine Vielzahl bewährter Softwarelösungen für den Betrieb eines Servers zur Verfügung stehen, mutet Self-Hosting (beziehungsweise „On-Premise-Hosting”) nicht übermäßig komplex an. Im nächsten Abschnitt stellen wir diese Vermutung auf den Prüfstand.\n\nDas Gegenmodell zum Self-Hosting-Modell ist das Cloud-Hosting. Die Cloud, in der deine Daten eingebettet werden, ist dabei schlicht eine Server-Architektur, die von externen Anbieter(innen) bereitgestellt wird. Diese speichern die Daten ab, stellen sämtliche erforderliche Software zur Verfügung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. In den frühen Jahren litten Cloud-Lösungen bei vielen Entscheidungsträger(inne)n unter einem Vertrauensdefizit. Doch haben sie in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen und stellen heute den De-Facto-Standard dar. Die Gründe dafür erklären wir dir ein wenig später in diesem Artikel.\n\nDa sowohl Self-Hosting als auch Cloud-Hosting jeweils ganz bestimmte Vorteile haben, welche die andere Lösung nicht anbieten kann, ist in den letzten Jahren verstärkt der Ruf nach einer Art Fusion der beiden Ansätze lauter geworden. Das Private-Cloud-Hosting stellt den Versuch eines Ausgleichs und einer Harmonisierung der jeweiligen Vor- und Nachteile beider Hosting-Modelle dar. Das gelingt in der Regel auch sehr gut, ist aber mit entsprechend hohen Kosten verbunden.\nFalls du GitLab nutzt, besteht sogar noch eine weitere Option:\n\n## Du kannst auch direkt über GitLab hosten!\n\nWenn du bereits für deine [CI/CD-Pipeline](https://about.gitlab.com/topics/ci-cd/cicd-pipeline/) mit GitLab arbeitest, ist das Hosten über GitLab für viele Projekte die optimale Variante. Wie wir oben erwähnt haben, ist eine flüssige, nahtlose und stabile User-Experience das oberste Ziel beim Hosting. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Entwicklungsarbeit. Je weniger Zwischenschritte erforderlich sind, um deine Webseite aus dem Entwicklungsstadium heraus öffentlich zu machen, umso geringer das Fehlerpotential und umso effizienter der Prozess als Ganzes.\n\nAus diesem Grund entscheiden sich viele DevOps-Teams, ihre Websites direkt aus dem Repository heraus zu veröffentlichen. Dabei übernimmt GitLab die gesamte Verwaltung der Daten und viele der beim Hosting anfallenden Aufgaben. Und da wir auf das Thema Sicherheit besonders großen Wert legen, kannst du dich darauf verlassen, dass deine Daten in guten Händen sind.\nAllerdings beschränkt sich die [Hosting-Funktionalität](https://about.gitlab.com/blog/gitlab-pages-setup/) von GitLab auf statische Seiten. Wenn du damit an einem dynamischen Projekt arbeitest, lies weiter, um zu erfahren, worauf du bei der Auswahl Wert legen solltest.\n\n## Welche Kriterien gilt es beim Hosting zu beachten?\n\nHosting ist ein recht einfaches Konzept, doch in seinen Details durchaus komplex. So gibt es eine Vielzahl an Kriterien, die es bei der Auswahl des für dich passenden Modells zu beachten gilt:\n\n- __Kosten:__ Hosting erfordert den Einsatz hochwertiger Hardware und Software sowie geschulten Personals. Je höher und individueller deine Ansprüche, umso höher die Kosten. Je mehr Daten du auf dem Server zu speichern beabsichtigst und je mehr Nutzer(innen) voraussichtlich auf diese Daten zugreifen, umso höher sind die Ansprüche an die Übertragungsleistung - und folglich umso höher auch die Ansprüche an das Hosting.\n\n- __Skalierbarkeit:__ Wenn sich deine Bedürfnisse an die Serverleistung ändern, ist es stets von Vorteil, schnell Anpassungen vornehmen zu können. Je höher die Skalierbarkeit einer Hosting-Lösung, umso besser.\n-\n- __Sicherheit:__ Deine Daten sind dein Kapital. Sie sind aber auch deine Verantwortung und in vielen Fällen an sehr genaue gesetzliche Vorgaben gebunden. Aus diesem Grund genießt die Wahrung der Integrität und Zugriffssicherung persönlicher Informationen, sowie der Informationen all derer, die auf sie zugreifen, höchste Priorität.\nde- __Aktualisierbarkeit:__ Hosting ist eine hochtechnologische Dienstleistung in einem sich rapide wandelnden Umfeld. Nur, wenn du deine Server stets auf dem aktuellen Stand hältst, kannst du die bestmögliche Umsetzung der anderen Kriterien gewährleisten.\n\n- __Flexibilität:__ Es gibt inzwischen eine Vielzahl standardisierter Anwendungen für die unterschiedlichsten Aspekte des Hostings. Das senkt Kosten, kann aber zu Konflikten mit deinen persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen führen. Individuelle Programme und Konfigurationen bieten oftmals mehr Flexibilität.\n\n- __Implementierbarkeit:__ Zwischen Entscheidungsfindung und -Umsetzung können oftmals längere Pausen entstehen. Je schneller dieser Prozess abläuft, desto besser.\nBenutzerfreundlichkeit: Gerade was den täglichen Betrieb angeht, gibt es bei der Wahl des Hosting-Modells erhebliche Unterschiede. Ein Server, dessen Betrieb, Wartung und Aktualisierung intuitiv abläuft, reduziert deinen Aufwand.\n\nJe nachdem, wo deine Ansprüche liegen, wird sich eines der folgenden Modelle für dich als besser geeignet erweisen. Sehen wir uns die jeweiligen Vor- und Nachteile genauer an.\n\n## On-Premise-Hosting/Self-Hosting: Vorteile\n\nViele Jahre lang waren die beiden Begriffe Hosting und Self-Hosting synonym. In den ersten zwei Jahrzehnten des Internets erschien die Vorstellung einer Auslagerung der eigenen Homepage alleine schon aufgrund niedriger Datenübertragungsraten geradezu utopisch. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Sogar erfahrene Hoster und IT-Experten halten Cloud-Lösungen in den meisten Fällen für die geeignetere Wahl. Dennoch gibt es bis heute unbestreitbare Vorteile des Self-Hostings, die einen genaueren Blick rechtfertigen.\n\nDie große Stärke eines Self-Hosting-Modells besteht ganz offensichtlich darin, dass alle deine Daten bei dir liegen. Du hast also direkten Zugriff und behältst jederzeit die Kontrolle über sie. Darüber hinaus kannst du die Hard- und Software optimal an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen.\n\nSelf-Hosting bietet außerdem gewisse Sicherheitsvorteile. Es besteht beispielsweise ein weitaus geringeres Risiko, dass sich Mitarbeiter(innen) einer externen Firma Zugriff auf deine Daten verschaffen. Da du selbst die Sicherheitsmaßnahmen definierst, kannst du die Messlatte sehr hoch ansetzen, um Missbrauch auszuschließen.\nVor allem ist es auf deinen eigenen Servern möglich, für extrem sensible Daten die Einhaltung gesetzlicher Standards zu sichern, die möglicherweise in der Cloud nicht garantiert werden können.\n## On-Premise-Hosting/Self-Hosting: Nachteile\n\nDie Anfänge des Internets waren eine Pionierzeit. Die extrem hohen Anforderungen, die Self-Hosting an das technische Knowhow der Beteiligten stellte, boten gleichzeitig eine großartige Chance, zu lernen und das eigene IT-Verständnis zu verbessern.\nDieser Aspekt hat inzwischen deutlich an Relevanz eingebüßt. Webhosting stellt schlicht eine Infrastruktur zur Verfügung und die meisten Aufgaben werden automatisch von spezialisierten Anwendungen übernommen.\n\nGleichzeitig verlangt der rapide technische Wandel die regelmäßige Durchführung von Updates in sehr kurzen Abständen. Auch müssen Ausfälle unmittelbar und schnell behoben werden. Der Sicherheitsvorsprung des Self-Hosting kann sich nur dann entfalten, wenn du dir ein tiefes Wissen über die besten Lösungen und die geforderten Standards aneignest. All dies überfordert die meisten mittelständischen Unternehmen oder zwingt sie zu hohen Investitionen in Personal und Infrastruktur.Die zunehmende Dominanz des Cloud-Hosting ist darauf zurückzuführen, dass es in einigen essentiellen Punkten deutliche Vorteile gegenüber dem On-Premise-Ansatz aufweist. Sehen wir uns diese genauer an.\n\n## Cloud-Hosting: Vorteile\n\n### Was ist Cloud-Hosting?\n\nBeim Cloud-Hosting  übernimmt der Dienstleistungsanbieter die Investitionen in die Hard- und Software. Das bedeutet, dass der sehr hohe Kapitalaufwand, der beim Self-Hosting unweigerlich entsteht, sich auf mehrere Kunden verteilt. Auch verfügen diese Betriebe über Personal, welches speziell auf die Herausforderungen des Hostings geschult ist und sich dem Thema, und somit ganz konkret deinen Daten, 24 Stunden am Tag widmen kann. Updates werden routinemäßig durchgeführt, Ausfälle (in der Regel) sofort erkannt und so schnell wie möglich behoben. Und all das zu deutlich geringeren Kosten als beim Self-Hosting.\n\nGerade im Hinblick auf das wichtige Thema Skalierbarkeit ist Cloud-Hosting das Optimum. Du benötigst kurzfristig oder auch nur vorübergehend mehr Speicherplatz, weil du große Mediendateien auf dem Server unterbringen willst? Statt dir, wie beim Self-Hosting erforderlich, zusätzlichen physischen Speicherplatz anzuschaffen, kannst du in der Cloud dein Paket bequem erweitern. Das ist im Allgemeinen sogar für saisonale und vorübergehende Peaks möglich. So könntest du bei Bedarf die Ressourcennutzung wenige Monate lang erhöhen und anschließend wieder auf das ursprüngliche Niveau herunterfahren.\n\nIm direkten Vergleich von Self-Hosting vs Cloud-Hosting bietet das Cloud-Hosting somit mehr Flexibilität und Freiraum für schnelle Änderungen. Darüber hinaus besteht eine sehr natürliche Verbindung zu DevOps und [DevSecOps](https://about.gitlab.com/de-de/topics/devsecops/).\n\n## Cloud-Hosting: Nachteile\n\nGanz ohne Nachteile kommt selbstverständlich auch das Cloud-Hosting nicht aus. Gegenüber dem On-Premise-Modell ist die Cloud meist weniger flexibel im Hinblick auf individuelle Lösungen. Die meisten seiner Vorzüge zieht dieses Konzept schließlich gerade daraus, dass es auf breiter Basis und für nahezu alle Anwender funktioniert. Sonderwünsche können dabei eher selten berücksichtigt werden. In der Regel spielt das auch keine Rolle. Für alle, deren Ansprüche im Hinblick auf die Funktionalität über den üblichen Standard hinausgehen, werden Clouds aber nicht zufriedenstellend sein.\nAuch das Thema Sicherheit ist ein zweischneidiges Schwert. Hier geht nichts über einen perfekt eingerichteten, von Experten betreuten und stets aktualisierten On-Premise-Server. Demgegenüber besteht bei Cloud-Anbieter(inne)n stets die Gefahr, dass die Server nicht mit der besten Software ausgerüstet sind und somit Sicherheitslücken entstehen, durch die Daten kompromittiert werden können.\nAndererseits muss festgehalten werden: Sicherheitslücken entstehen auch beim Self-Hosting und das Aufrechterhalten der höchsten Standards ist sehr teuer. Viele Hoster wiederum haben in den letzten Jahren ihr Bemühen um höchste Security-Leistungen erhöht und beauftragen externe Dienstleister, um diese zu zertifizieren. So nähern sich die Levels der beiden Bereiche, Cloud- vs. Self-Hosting, einander an.\n\n## Public Cloud: Das Beste beider Welten?\n\nViele Vorzüge eines Modells lassen sich nicht oder nur sehr schwer auf das andere übertragen. So standen viele Firmen vor dem Dilemma, sich für einen Ansatz zu entscheiden, dabei aber auf die Vorteile des anderen verzichten zu müssen.\n\nDie Public Cloud ist der Versuch, Self-Hosting und Cloud-Hosting miteinander zu verschmelzen. Hierbei werden deine Daten auf Servern eines externen Anbieters untergebracht. Doch werden dabei jeweils komplette Hardware-Bereiche exklusiv für dich reserviert. Das bedeutet, dass auf den Rechnern, auf denen deine Webanwendungen betrieben werden, keine Daten weiterer Unternehmen liegen. Die Daten sind somit physisch und auch sicherheitstechnisch getrennt.\n\nSo wird die Sicherheit beträchtlich erhöht und nähert sich weiter dem On-Premise-Niveau an. Sie ist teurer als Cloud-Pakete, aber in der Regel günstiger als eine Self-hosted-Cloud. Unter anderem, weil du nur für genau die Ressourcen bezahlst, die du auch tatsächlich verwendest. Die Skalierbarkeit ist ebenso einfach möglich wie bei einer Cloud, wenngleich du mit gewissen Einschränkungen in Hinblick auf die Bereitstellung rechnen musst. Oftmals kannst du Sonderwünsche sogar in Absprache mit Dienstleister(innen) äußern und umsetzen.\n\nIst die Public Cloud somit die perfekte Lösung? Das wäre eine wohl zu allgemeine Aussage, denn für die meisten wird bereits der deutlich höhere Preis dieses Konzepts ein Ausschlusskriterium darstellen. Darüber hinaus ist in der Public Cloud nicht immer die Übernahme aller Wartungsmaßnahmen und Aktualisierungen im Paket inbegriffen. Solltest du diese Aspekte selbst übernehmen müssen, entsteht letzten Endes derselbe Aufwand wie bei einem Self-Hosting-Modell.\n\n## FAQ\n\n### Was ist GitLab Pages und wie unterstützt es mein Hosting?\n\nGitLab [Pages](https://docs.gitlab.com/ee/user/project/pages/) ist eine Funktionalität, die es dir erlaubt, statische Websites direkt über GitLab zu hosten. Das bedeutet, dass du die Website im Repository anlegen, bearbeiten und anschließend veröffentlichen kannst. Hierbei fallen keine weiteren Zwischenschritte an und die Wahrscheinlichkeit für Fehler sinkt.\n\nDer größte Pluspunkt besteht darin, dass du unmittelbar von allen CI/CD-Funktionalitäten, darunter beispielsweise der ständigen Versionskontrolle, Gebrauch machen, sowie Änderungen direkt aus dem Repository vornehmen kannst. Auch ein Rollback auf die vorige Version gestaltet sich als extrem unkompliziert. Bei der Nutzung von GitLab Pages entstehen zudem keine zusätzlichen Kosten.\n\n### Ist Self-Hosting sicherer als Cloud-Hosting?\n\nDie meisten Experten schätzen ein Self-Hosting-Modell als __die sicherste Option__ ein. Dies erklärt sich dadurch, dass du als Server-Betreiber die höchsten Standards setzen und einhalten kannst, die Chancen für einen unrechtmäßigen Zugriff auf die Daten sinken und individuelle Sicherheitspakete zusammengestellt werden können, die speziell auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.\n\nAllerdings gilt dieser Vorteil nur, wenn das Hosting von erfahrenen Mitarbeiter(innen) übernommen wird. Diese müssen zudem über ausreichend zeitliche Reserven verfügen, um das System stets auf dem neuesten Stand zu halten und bei eventuellen Aus- oder Zwischenfällen unmittelbar eine Problemlösung durchzuführen. Ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung über das für dich richtige Hosting ist oftmals die Frage nach der Einhaltung gewisser rechtlicher Vorgaben. Hier solltest du genau prüfen, ob dein Cloud-Anbieter die erforderlichen Kriterien erfüllen kann.\n",[23,9],"cloud native","yml",{},true,"/de-de/blog/self-hosting-vs-cloud",{"ogTitle":15,"ogImage":19,"ogDescription":29,"ogSiteName":30,"noIndex":12,"ogType":31,"ogUrl":32,"title":15,"canonicalUrls":32,"description":29},"Wir zeigen dir die Unterschiede zwischen Self Hosting vs. Cloud Hosting. ✓ Hosting-Kriterien ✓ Vor- & Nachteile ✓ Public Cloud ➤ Jetzt lesen!","https://about.gitlab.com","article","https://about.gitlab.com/de-de/blog/self-hosting-vs-cloud/","de-de/blog/self-hosting-vs-cloud",[35,9],"cloud-native","UkiPFVMOfKrQMXBWpCtPaK-M7YLGd1l1UkhZiydVvs0",{"data":38},{"logo":39,"freeTrial":44,"sales":49,"login":54,"items":59,"search":368,"minimal":403,"duo":421,"pricingDeployment":431},{"config":40},{"href":41,"dataGaName":42,"dataGaLocation":43},"/de-de/","gitlab logo","header",{"text":45,"config":46},"Kostenlose Testversion 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nötigen Informationen zur Priorisierung der Behebung. Wo konzentriert sich das Risiko, und wie schnell wird es behoben? Wo hat die Behebung die größte Wirkung? Das aktualisierte GitLab Security Dashboard beantwortet diese Fragen mit Trend-Tracking, Altersverteilung von Schwachstellen und projektbezogenem Risiko-Scoring.\n\n## Behebung messen, nicht nur Erkennung\nApplication-Security-Teams haben selten Schwierigkeiten, Schwachstellen zu finden – die Herausforderung liegt im Einordnen. Die meisten Dashboards zeigen rohe Zählwerte ohne Kontext und zwingen Teams dazu, stundenlang Behebungsmaßnahmen nachzuverfolgen, ohne zu verstehen, welche Schwachstellen das größte Risiko darstellen.\n\nDas [GitLab Security Dashboard](https://docs.gitlab.com/user/application_security/security_dashboard/#new-security-dashboards) fasst alle Schwachstellendaten in einer Ansicht zusammen, die Projekte, Gruppen und Geschäftsbereiche übergreift.\n\nIn Version 18.6 wurde die erste Version des aktualisierten Security Dashboards eingeführt, mit der Teams Schwachstellen im Zeitverlauf anzeigen und nach Projekt oder Berichtstyp filtern können. Mit dem [18.9-Release](https://about.gitlab.com/releases/2026/02/19/gitlab-18-9-released/) stehen neue Filter und Diagramme zur Verfügung, die es erleichtern, Daten nach Schweregrad, Status, Scanner oder Projekt aufzuschlüsseln und Trends wie offene Schwachstellen, Behebungsgeschwindigkeit, Altersverteilung von Schwachstellen und Risiko-Score im Zeitverlauf zu visualisieren.\n\nRisiko-Scores helfen dabei, die kritischsten Schwachstellen vorrangig zu beheben. Der Risiko-Score wird anhand von Faktoren wie dem Alter der Schwachstelle, dem Exploit Prediction Scoring System (EPSS) und Known Exploited Vulnerability (KEV)-Scores für die betreffenden Repositories und deren Sicherheitsstatus berechnet. Auf dieser Grundlage lassen sich die Bereiche identifizieren, die am dringendsten Aufmerksamkeit benötigen.\n\nDas GitLab Security Dashboard unterstützt Application-Security- und Entwicklungsteams dabei:\n* **Programm-Effektivität verfolgen**: Behebungsgeschwindigkeit, Scanner-Nutzung und Risikostatus überwachen, um messbare Verbesserungen nachzuweisen.\n* **Gezielte Behebung priorisieren**: Schwachstellen beheben, die das größte Risiko für Produktionssysteme darstellen.\n* **Schulungsbedarf identifizieren**: Teams erkennen, die bei der Behebung von Schwachstellen gemäß unternehmensinterner Richtlinien Schwierigkeiten haben, und gezielt in Weiterbildung investieren.\n* **Manuelles Reporting reduzieren**: Externe Dashboards und Tabellen ersetzen, indem alles direkt in GitLab nachverfolgt wird.\n\nDieses Update unterstreicht GitLabs Ansatz, Sicherheit messbar, kontextbezogen und in die täglichen Entwicklungsabläufe integriert zu gestalten. Das GitLab Security Dashboard verwandelt rohe Befunde in handlungsrelevante Erkenntnisse und gibt Security- und Entwicklungsteams die Grundlage, um zu priorisieren, Risiken zu reduzieren und den Fortschritt zu belegen.\n\n## Das Security Dashboard in der Praxis\nEine Application-Security-Führungskraft, die ein Executive Briefing vorbereitet, kann nun anhand klarer Trendlinien zeigen, ob Investitionen die Risikolage verbessern: sinkende Anzahl offener Schwachstellen, abnehmendes Schwachstellenalter, rückläufige ehemals häufige CWE-Typen und ein stabiler Risiko-Score. Statt roher Zählwerte lässt sich demonstrieren, wie der Rückstand abgebaut wird und wie sich die Sicherheitslage Quartal für Quartal verbessert.\n\nGleichzeitig sehen Entwicklungsteams im selben Dashboard die kritischen Schwachstellen in ihren aktiven Projekten – und können Behebungsmaßnahmen priorisieren, ohne Daten zu exportieren oder zwischen mehreren Tools zu wechseln.\n\n\u003Ciframe src=\"https://player.vimeo.com/video/1166108924?badge=0&amp;autopause=0&amp;player_id=0&amp;app_id=58479\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" style=\"position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;\" title=\"Security-Dashboard-Demo-Final\">\u003C/iframe>\u003Cscript src=\"https://player.vimeo.com/api/player.js\">\u003C/script>\n\n> Weitere Informationen zum Einstieg in das GitLab Security Dashboard in der [Dokumentation](https://docs.gitlab.com/user/application_security/security_dashboard/).",[9,683,684],"product","features",{"featured":12,"template":13,"slug":686},"track-vulnerability-remediation-with-the-updated-gitlab-security-dashboard",{"content":688,"config":698},{"title":689,"description":690,"authors":691,"heroImage":693,"date":694,"category":9,"tags":695,"body":697},"OWASP Top 10 2025: Was sich geändert hat und warum es wichtig ist","Neue Supply-Chain- und Error-Handling-Risiken, Ranking-Verschiebungen und Remediation-Strategien für alle 10 Kategorien.",[692],"Fernando Diaz","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1759320418/xjmqcozxzt4frx0hori3.png","2026-02-17",[9,696],"open source","Die OWASP Foundation hat die [achte Edition ihrer einflussreichen „Top 10 Security Risks\"-Liste für 2025](https://owasp.org/Top10/2025/0x00_2025-Introduction/) veröffentlicht und führt bedeutende Änderungen ein, die die sich entwickelnde Landschaft der Applikationssicherheit widerspiegeln. Basierend auf der Analyse von mehr als 175.000 Common Vulnerabilities and Exposures (CVEs) und Feedback von Security-Praktikern weltweit adressiert dieses Update moderne Angriffsvektoren. Im Folgenden wird erläutert, was sich geändert hat, warum diese Änderungen wichtig sind und wie Systeme geschützt werden können.\n\n\n> :bulb: Am 10. Februar hat GitLab auf der Transcend gezeigt, wie Agentic AI Software Delivery transformiert – mit Kunden-Einblicken und Impulsen zur Modernisierung. [Mehr erfahren.](https://about.gitlab.com/de-de/events/transcend/virtual/)\n\n\n## Was ist neu in 2025?\n\nDie Verschiebung von 2021 (als die Liste zuletzt erschien) zu 2025 stellt mehr als kleine Anpassungen dar – es ist ein fundamentaler Wandel in der Applikationssicherheit. Zwei vollständig neue Kategorien wurden in die Liste aufgenommen und eine Kategorie in eine andere konsolidiert, was aufkommende Risiken hervorhebt, die traditionelle Tests oft übersehen.\n\nDiese Ergänzungen und Verschiebungen sind in der folgenden Grafik zu sehen:\n\n![OWASP Top 10 - Changes from 2021 to 2025](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1767639428/tbekzibeqylorwqrkdau.png)\n\n\n### Zwei neue Kategorien\n\n- **A03: Software Supply Chain Failures**: Erweitert die 2021-Kategorie „Vulnerable and Outdated Components\" um die gesamte Software-Supply-Chain, einschließlich Dependencies, Build-Systeme und Distributions-Infrastruktur. Trotz der geringsten Vorkommen in Testdaten hat diese Kategorie die höchsten durchschnittlichen Exploit- und Impact-Scores aus CVEs.\n\n- **A10: Mishandling of Exceptional Conditions**: Fokussiert auf fehlerhafte Error-Behandlung, logische Fehler und Failing-Open-Szenarien. Diese Kategorie adressiert, wie Systeme auf abnormale Bedingungen reagieren.\n\n### Wesentliche Ranking-Änderungen\n\n- Security Misconfiguration stieg von #5 (2021) auf #2 (2025) und betrifft nun 3 % der getesteten Applikationen.\n- Server-Side Request Forgery (SSRF) wurde in A01: Broken Access Control konsolidiert.\n- Cryptographic Failures fielen von #2 auf #4.\n- Injection fiel von #3 auf #5.\n- Insecure Design verschob sich von #4 auf #6.\n\n## Warum diese Änderungen vorgenommen wurden\n\nDie OWASP-Methodik kombiniert datengetriebene Analyse mit Community-Einblicken. Die 2025-Edition analysierte 589 Common Weakness Enumerations (CWEs) – eine substanzielle Steigerung gegenüber den etwa 400 CWEs in 2021. Diese Erweiterung reflektiert die wachsende Komplexität moderner Software-Systeme und die Notwendigkeit, aufkommende Bedrohungen zu erfassen.\n\nDie Community-Survey-Komponente adressiert eine fundamentale Einschränkung: Testdaten schauen im Wesentlichen in die Vergangenheit. Bis Security-Forschende Testmethoden entwickeln und in automatisierte Tools integrieren, können Jahre vergangen sein. Die beiden community-voted Kategorien stellen sicher, dass aufkommende Risiken, die von Praktikern an vorderster Front identifiziert wurden, eingeschlossen werden – selbst wenn sie noch nicht in automatisierten Testdaten verbreitet sind.\n\nDer Anstieg von Security Misconfiguration hebt einen Branchentrend zur konfigurationsbasierten Sicherheit hervor, während Software Supply Chain Failures den Anstieg ausgefeilter Angriffe auf kompromittierte Packages widerspiegelt.\n\n## GitLab Ultimate für Vulnerability-Detection und -Management nutzen\n\nGitLab Ultimate bietet umfassendes [Security-Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/detect/) zur Erkennung von Risiken über alle OWASP-Top-10-2025-Kategorien hinweg. Die End-to-End-Plattform analysiert Quellcode, Dependencies und Infrastrukturdefinitionen von Projekten. [Advanced Static Application Security Testing (SAST)](https://docs.gitlab.com/user/application_security/sast/gitlab_advanced_sast/) erkennt Injection-Schwachstellen, Cryptographic Failures und unsichere Design-Patterns im Quellcode. [Infrastructure as Code (IaC) Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/iac_scanning/) findet Security-Fehlkonfigurationen in Deployment-Definitionen. [Secret Detection](https://docs.gitlab.com/user/application_security/secret_detection/) verhindert das Leaken von Credentials, und [Dependency Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/dependency_scanning/) deckt Bibliotheken mit bekannten Schwachstellen in der Software-Supply-Chain auf – und adressiert damit direkt die neue A03-Kategorie für Software Supply Chain Failures.\n\nDarüber hinaus:\n\n* [Dynamic Application Security Testing (DAST)](https://docs.gitlab.com/user/application_security/dast/) testet die deployten Applikationen auf Broken Access Control, Authentication Failures und Injection-Schwachstellen durch Simulation von Angriffsvektoren.\n* [API Security Testing](https://docs.gitlab.com/user/application_security/api_security/) prüft API-Endpoints auf Input-Validation-Schwächen und Authentication-Bypasses.\n* [Web API Fuzz Testing](https://docs.gitlab.com/user/application_security/api_fuzzing/) deckt auf, wie Applikationen mit Ausnahmebedingungen umgehen, indem unerwartete Inputs generiert werden – und adressiert damit direkt die neue A10-Kategorie für Mishandling of Exceptional Conditions.\n\nSecurity-Scanning integriert sich nahtlos in die [CI/CD-Pipeline](https://about.gitlab.com/de-de/topics/ci-cd/) und läuft beim Push von einem Feature-Branch, sodass Entwicklungsteams Schwachstellen beheben können, bevor sie Production erreichen. Security-Ergebnisse werden im [Vulnerability Report](https://docs.gitlab.com/user/application_security/vulnerability_report/) konsolidiert, wo Security-Teams triagieren, analysieren und die Behebung nachverfolgen können. GitLab ermöglicht außerdem den Einsatz von KI-Agents wie dem [Security Analyst Agent](https://about.gitlab.com/de-de/blog/vulnerability-triage-made-simple-with-gitlab-security-analyst-agent/) in der GitLab Duo Agent Platform, um die kritischsten Schwachstellen und die erforderlichen Maßnahmen schnell zu identifizieren.\n\nZusätzliche Kontrollen lassen sich über [Merge-Request-Approval-Policies](https://docs.gitlab.com/user/application_security/policies/merge_request_approval_policies/) und [Pipeline-Execution-Policies](https://docs.gitlab.com/user/application_security/policies/pipeline_execution_policies/) durchsetzen, um sicherzustellen, dass Security-Scanning konsistent in der gesamten Organisation ausgeführt wird. Customer-Success- und Professional-Services-Teams bei GitLab unterstützen dabei, den Wert einer GitLab-Investition zeitnah zu realisieren.\n\nSichere Software mit Security-Testing in derselben Plattform bereitstellen, die Entwicklungsteams bereits nutzen. Mehr dazu auf der [Application Security Testing Solutions-Seite](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/application-security-testing/).\n\n## Die OWASP Top 10 2025: Vollständige Aufschlüsselung\n\n### A01: Broken Access Control\n\n##### Was es ist\n\nFehler bei der Durchsetzung von Richtlinien, die verhindern, dass Nutzende außerhalb ihrer vorgesehenen Berechtigungen handeln – was zu unbefugtem Zugriff führt.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Unbefugte Informationsoffenlegung\n- Vollständige Datenzerstörung oder -modifikation\n- Privilege Escalation (Nutzende erlangen Admin-Rechte)\n- Einsehen oder Bearbeiten der Accounts anderer Nutzender\n- API-Zugriff von nicht autorisierten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-22: Path Traversal](https://cwe.mitre.org/data/definitions/22.html)\n- [CWE-200: Exposure of Sensitive Information to an Unauthorized Actor](https://cwe.mitre.org/data/definitions/200.html)\n- [CWE-352: Cross-Site Request Forgery (CSRF)](https://cwe.mitre.org/data/definitions/352.html)\n\n### A02: Security Misconfiguration\n\n##### Was es ist\n\nSysteme, Applikationen oder Cloud-Services, die aus Security-Perspektive fehlerhaft konfiguriert sind.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Offenlegung sensibler Informationen durch Fehlermeldungen\n- Unbefugter Zugriff über Default-Accounts\n- Unnötige Services oder Features aktiviert\n- Veraltete Security-Patches\n- Server sendet keine Security-Header oder -Direktiven\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-16: Configuration](https://cwe.mitre.org/data/definitions/16.html)\n- [CWE-521: Weak Password Requirements](https://cwe.mitre.org/data/definitions/521.html)\n- [CWE-798: Use of Hard-coded Credentials](https://cwe.mitre.org/data/definitions/798.html)\n\n### A03: Software Supply Chain Failures\n\n##### Was es ist\n\nAusfälle oder Kompromittierungen beim Erstellen, Verteilen oder Aktualisieren von Software – durch Schwachstellen oder böswillige Änderungen in Dependencies, Tools oder Build-Prozessen.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Kompromittierte Packages, die Backdoors einschleusen\n- Schädlicher Code, der während Build-Prozessen injiziert wird\n- Verwundbare Dependencies, die sich durch die Applikation kaskadieren\n- Nutzung von Komponenten aus nicht vertrauenswürdigen Quellen in Production\n- Änderungen in der Supply Chain werden nicht nachverfolgt\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-1395: Dependency on Vulnerable Third-Party Component](https://cwe.mitre.org/data/definitions/1395.html)\n- [CWE-1104: Use of Unmaintained Third Party Components](https://cwe.mitre.org/data/definitions/1104.html)\n\n### A04: Cryptographic Failures\n\n##### Was es ist\n\nFehler im Zusammenhang mit fehlender Kryptographie, unzureichend starker Kryptographie, Leaking von kryptographischen Schlüsseln und verwandten Fehlern.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Offenlegung sensibler Daten (Passwörter, Kreditkarten, Gesundheitsdaten)\n- Man-in-the-Middle-Angriffe\n- Datenpanne durch schwache Verschlüsselung\n- Schlüssel-Kompromittierung mit systemweiter Exposition\n- Verstoß gegen regulatorische Compliance-Anforderungen (DSGVO, PCI DSS)\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-327: Use of a Broken or Risky Cryptographic Algorithm](https://cwe.mitre.org/data/definitions/327.html)\n- [CWE-330: Use of Insufficiently Random Values](https://cwe.mitre.org/data/definitions/330.html)\n\n### A05: Injection\n\n##### Was es ist\n\nSystemschwachstellen, die es Angreifenden ermöglichen, Schadcode oder -befehle (SQL, NoSQL, OS-Befehle, LDAP usw.) in Programme einzuschleusen.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Datenverlust oder -korruption durch SQL-Injection\n- Vollständige Datenbank-Kompromittierung\n- Server-Übernahme durch Command-Injection\n- Cross-Site-Scripting-(XSS)-Angriffe\n- Informationsoffenlegung\n- Denial of Service\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-89: SQL Injection](https://cwe.mitre.org/data/definitions/89.html)\n- [CWE-78: OS Command Injection](https://cwe.mitre.org/data/definitions/78.html)\n\n### A06: Insecure Design\n\n##### Was es ist\n\nSchwächen im Design, die verschiedene Fehler repräsentieren – ausgedrückt als fehlendes oder unwirksames Kontrolldesign. Architekturelle Mängel statt Implementierungs-Bugs.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Schwache Passwort-Reset-Flows\n- Fehlende Autorisierungsschritte\n- Fehlerhafte Business-Logik, die Umgehungen ermöglicht\n- Unzureichendes Threat Modeling, das blinde Flecken erzeugt\n- Design-Patterns, die unter Angriffsszenarien versagen\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-209: Generation of Error Messages Containing Sensitive Information](https://cwe.mitre.org/data/definitions/209.html)\n- [CWE-522: Insufficiently Protected Credentials](https://cwe.mitre.org/data/definitions/522.html)\n- [CWE-656: Reliance on Security Through Obscurity](https://cwe.mitre.org/data/definitions/656.html)\n\n### A07: Authentication Failures\n\n##### Was es ist\n\nSchwachstellen, die es Angreifenden ermöglichen, Systeme dazu zu bringen, ungültige oder fehlerhafte Identitäten als legitim zu erkennen.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Account-Übernahme und Credential Stuffing\n- Session Hijacking\n- Erfolgreiche Brute-Force-Angriffe\n- Ausnutzung schwacher Passwort-Recovery-Mechanismen\n- Multi-Faktor-Authentifizierungs-Bypass\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-287: Improper Authentication](https://cwe.mitre.org/data/definitions/287.html)\n- [CWE-306: Missing Authentication for Critical Function](https://cwe.mitre.org/data/definitions/306.html)\n- [CWE-521: Weak Password Requirements](https://cwe.mitre.org/data/definitions/521.html)\n\n### A08: Software or Data Integrity Failures\n\n##### Was es ist\n\nCode und Infrastruktur, die nicht verhindern, dass ungültiger oder nicht vertrauenswürdiger Code/Daten als vertrauenswürdig und valide behandelt werden.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Unsignierte Updates, die Schadcode-Injection ermöglichen\n- Insecure Deserialization, die zu Remote Code Execution führt\n- CI/CD-Pipeline-Kompromittierung\n- Ausnutzung von Auto-Update-Mechanismen\n- Manipulierte Software-Artefakte\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-345: Insufficient Verification of Data Authenticity](https://cwe.mitre.org/data/definitions/345.html)\n- [CWE-346: Origin Validation Error](https://cwe.mitre.org/data/definitions/346.html)\n- [CWE-347: Improper Verification of Cryptographic Signature](https://cwe.mitre.org/data/definitions/347.html)\n\n### A09: Security Logging & Alerting Failures\n\n##### Was es ist\n\nUnzureichendes Logging und Monitoring mit inadäquatem Alerting, was schnelle Reaktion erschwert.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Angriffe bleiben über längere Zeiträume unentdeckt\n- Breach-Investigation wird unmöglich\n- Compliance-Verstöße durch fehlende Audit-Trails\n- Verzögerte Incident-Response\n- Unfähigkeit, das Ausmaß einer Kompromittierung zu bestimmen\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-117: Improper Output Neutralization for Logs](https://cwe.mitre.org/data/definitions/117.html)\n- [CWE-532: Insertion of Sensitive Information into Log File](https://cwe.mitre.org/data/definitions/532.html)\n- [CWE-778: Insufficient Logging](https://cwe.mitre.org/data/definitions/778.html)\n\n### A10: Mishandling of Exceptional Conditions\n\n##### Was es ist\n\nProgramme, die ungewöhnliche und unvorhersehbare Situationen nicht verhindern, erkennen und darauf reagieren – was zu Abstürzen, unerwartetem Verhalten oder Schwachstellen führt.\n\n##### Auswirkungen auf das System\n\n- Informationsoffenlegung durch zu detaillierte Fehlermeldungen\n- Denial of Service durch unbehandelte Exceptions\n- Zustandskorruption durch fehlerhafte Error-Behandlung\n- Ausnutzung von Race Conditions\n- Systeme, die bei Fehlern offen statt geschlossen schalten\n- Applikationsabstürze, die sensible Daten exponieren\n\n##### Relevante CWEs\n\n- [CWE-248: Uncaught Exception](https://cwe.mitre.org/data/definitions/248.html)\n- [CWE-390: Detection of Error Condition Without Action](https://cwe.mitre.org/data/definitions/390.html)\n- [CWE-391: Unchecked Error Condition](https://cwe.mitre.org/data/definitions/391.html)\n\n## Best Practices für Prävention und Remediation\n\nGitLab bietet Tools, die nicht nur das schnelle Finden und Beheben von Schwachstellen innerhalb der OWASP Top 10 ermöglichen, sondern auch deren Eintritt in das Production-System verhindern. Durch Befolgen dieser Best Practices lässt sich die Security-Posture verbessern und aufrechterhalten:\n\n#### Automatisiertes Security-Scanning für alle Repositories\n\n- [SAST-Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/sast/) durchführen, um unsichere Design-Patterns wie Klartext-Passwortspeicherung, inadäquates Error-Handling und fehlende Verschlüsselung während Code-Reviews zu erkennen – Design-Fehler werden früh im Entwicklungszyklus aufgefangen.\n- [Secret Detection](https://docs.gitlab.com/user/application_security/secret_detection/) durchführen, um Credentials in Konfigurationsdateien, Umgebungsvariablen und Code zu identifizieren – dies verhindert Klartext-Passwortspeicherung und stellt sicher, dass Secrets ordnungsgemäß über GitLab-CI/CD-Variablen mit Masking und Verschlüsselung verwaltet werden.\n- [DAST-Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/dast/) durchführen, um Broken-Access-Control-Schwachstellen zu erkennen.\n- [Dependency Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/dependency_scanning/) durchführen, um Projekt-Dependencies gegen Schwachstellen-Datenbanken zu scannen und bekannte CVEs in direkten und transitiven Dependencies über mehrere Package-Manager (npm, pip, Maven usw.) zu identifizieren.\n- [Container Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/container_scanning/) durchführen, um Docker-Images auf verwundbare Base-Layer und Packages zu analysieren und die Container-Supply-Chain-Sicherheit vor dem Deployment sicherzustellen.\n- [IaC-Scanning](https://docs.gitlab.com/user/application_security/iac_scanning/) durchführen, um Infrastruktur-Definitionsdateien auf bekannte Schwachstellen zu prüfen.\n- [API-Security-Tools](https://docs.gitlab.com/user/application_security/api_security/) nutzen, um Web-APIs vor unbefugtem Zugriff, Missbrauch und Angriffen zu schützen.\n- [Web API Fuzz Testing](https://docs.gitlab.com/user/application_security/api_fuzzing/) durchführen, um Bugs und potenzielle Schwachstellen zu entdecken, die andere QA-Prozesse übersehen könnten.\n\n![Security Results in MR](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1767639431/zs6xh8hz6mud3vuig3dy.png)\n\u003Cp>\u003C/p>\n\u003Ccenter>\u003Ci>Erkannte Schwachstellen im MR mit Diff von Feature-Branch zu Main-Branch anzeigen.\u003C/i>\u003C/center>\n\n#### Die Security-Posture verstehen\n\n- Eine [Software Bill of Materials (SBOM)](https://docs.gitlab.com/user/application_security/dependency_list/) generieren für vollständige Dependency-Transparenz und Compliance-Anforderungen.\n- Den [Vulnerability Report](https://docs.gitlab.com/user/application_security/vulnerability_report/) nutzen, um Schwachstellen über eine konsolidierte Ansicht der im Codebase gefundenen Security-Vulnerabilities zu triagieren.\n- Mit [detaillierter Remediation-Anleitung](https://docs.gitlab.com/user/application_security/vulnerabilities/) und [Risk-Assessment-Daten](https://docs.gitlab.com/user/application_security/vulnerabilities/risk_assessment_data/) schnell auf Schwachstellen reagieren.\n- [Security Inventory](https://docs.gitlab.com/user/application_security/security_inventory/) nutzen, um zu visualisieren, welche Assets geschützt werden müssen und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erforderlich sind.\n- [Compliance Center](https://docs.gitlab.com/user/compliance/compliance_center/) nutzen, um Compliance-Standards-Adherence-Reporting, Violations-Reporting und Compliance-Frameworks zu verwalten.\n\n![Security Inventory](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1767639429/e9vnakc8yiyjbjm8aj7s.png)\n\u003Cp>\u003C/p>\n\u003Ccenter>\u003Ci>Security Inventory nutzen, um aktivierte Security-Scanner und Schwachstellen einzusehen.\u003C/i>\u003C/center>\n\n#### Prävention einrichten und Dokumentation pflegen\n\n- [Security Policies](https://docs.gitlab.com/user/application_security/policies/) konfigurieren, um Merges oder Deployments zu blockieren, wenn hochgradig kritische Schwachstellen in Dependencies erkannt werden – Security-Standards werden automatisch durchgesetzt.\n- [Compliance Frameworks](https://docs.gitlab.com/user/compliance/compliance_frameworks/) nutzen, um organisationsweite Security-Standards durch automatisierte Policy-Checks durchzusetzen, die Verschlüsselungsanforderungen, Credential-Management-Praktiken und sichere Workflow-Implementierungen verifizieren.\n- GitLab Wiki und Repository-Dokumentation nutzen, um Security-Design-Prinzipien, genehmigte Patterns und Architectural Decision Records zu pflegen, die Entwicklungsteams zu [Secure-by-Design-Implementierungen](https://about.gitlab.com/de-de/blog/last-year-we-signed-the-secure-by-design-pledge-heres-our-progress/) anleiten.\n- Merge-Request-Approval-Rules implementieren, die ein Security-Architect-Review für Features erfordern, die Authentication, Authorization, Verschlüsselung oder sensible Datenverarbeitung betreffen – so wird Security-Validierung auf Design-Ebene sichergestellt.\n- Tests erstellen, um Input-Validation und Allowlist-Ansätze für Dateipfade zu verifizieren.\n- GitLab Issues und Epics nutzen, um Security-Anforderungen und Threat Models in der Design-Phase zu dokumentieren – dies schafft eine nachvollziehbare Aufzeichnung von Security-Entscheidungen und stellt sicher, dass Security-Überlegungen vor Implementierungsbeginn adressiert werden.\n\n![Security Policy Dashboard](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1767639429/q4eelq3rqt0oonzhwoyb.png)\n\u003Ccenter>\u003Ci>Security Policies auf Instanz-, Gruppen- oder Projektebene anzeigen und festlegen.\u003C/i>\u003C/center>\n\n#### KI nutzen\n\n- [Code Suggestions](https://docs.gitlab.com/user/project/repository/code_suggestions/) für proaktive Guidance während der Entwicklung nutzen – mit Vorschlägen für sichere Design-Patterns wie korrektes Password-Hashing (bcrypt, Argon2), verschlüsselte Speichermechanismen und angemessenes Error-Handling, das keine sensiblen Informationen preisgibt.\n- [Security Analyst Agent](https://docs.gitlab.com/user/duo_agent_platform/agents/foundational_agents/security_analyst_agent/) nutzen, um erkannte Insecure-Design-Schwachstellen im Kontext zu bewerten – mit Erklärung der architekturellen Implikationen, Risikobewertung basierend auf dem Threat Model der Applikation und Remediation-Strategien, die grundlegende Design-Fehler statt nur Symptome adressieren.\n- [Code mit KI reviewen lassen](https://docs.gitlab.com/user/project/merge_requests/duo_in_merge_requests/#have-gitlab-duo-review-your-code), um konsistente Code-Review-Standards im Projekt sicherzustellen.\n\n![GitLab Security Analyst Agent](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1767639430/kqvgagepwleabt5zdkco.png)\n\u003Cp>\u003C/p>\n\u003Ccenter>\u003Ci>Security Analyst Agent nutzen, um Security-Schwachstellen schnell zu triagieren und zu bewerten.\u003C/i>\u003C/center>\n\n## Kernaussagen für Entwicklungsteams\n\n- **Supply-Chain-Sicherheit ist entscheidend**: Mit der Aufnahme von A03 und den hohen Impact-Scores ist die Absicherung der Software-Supply-Chain keine Option mehr. SBOM-Tracking, Dependency-Scanning und Integritätsprüfung sollten durchgängig in der Pipeline implementiert werden.\n- **Konfiguration ist wichtiger denn je**: Der Aufstieg auf #2 zeigt, dass konfigurationsbasierte Sicherheit nun ein primärer Angriffsvektor ist. Konfigurationsverifizierung automatisieren und IaC mit integrierter Security implementieren.\n- **Traditionelle Bedrohungen bestehen fort**: Obwohl Injection und Cryptographic Failures im Ranking gefallen sind, bleiben sie kritisch. Die Priorisierung nicht reduzieren, nur weil sie in der Liste gefallen sind.\n- **Error-Handling ist Security**: Die neue A10-Kategorie unterstreicht, dass der Umgang der Applikation mit Fehlern ein Security-Thema ist. Sicheres Error-Handling von Beginn an implementieren.\n- **Testing muss sich weiterentwickeln**: Die erweiterte CWE-Abdeckung (589 vs. 400 in 2021) bedeutet, dass Testing-Strategien umfassend sein müssen. SAST, DAST, Quellcode-Analyse und manuelles Penetration-Testing für effektive Abdeckung kombinieren.\n\n> Die [GitLab Security and Governance Solutions](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/application-security-testing/) und die [Security-Scanning-Dokumentation](https://docs.gitlab.com/ee/user/application_security/) bieten weitere Informationen zur Stärkung der Security-Posture.\n",{"slug":699,"featured":12,"template":13},"2025-owasp-top-10-whats-changed-and-why-it-matters",{"content":701,"config":709},{"title":702,"description":703,"authors":704,"heroImage":706,"date":707,"body":708,"category":9},"SSO und SCIM mit Azure Entra ID – Zentralisiertes Identity-Management","Single Sign-On und SCIM-Benutzerbereitstellung einrichten – SAML-Konfiguration für GitLab mit Azure Entra ID.",[705],"Rob Jackson","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1750098047/Blog/Hero%20Images/Blog/Hero%20Images/AdobeStock_1097303277_6gTk7M1DNx0tFuovupVFB1_1750098046895.jpg","2026-01-12","Mit wachsender Unternehmensgröße wird es zunehmend schwierig und kritisch, sicherzustellen, dass die richtigen Teammitglieder Zugriff auf die richtigen Gruppen und Projekte haben. GitLab bietet leistungsstarke Methoden zur Zugriffsverwaltung, insbesondere mit [Custom Roles](https://about.gitlab.com/blog/how-to-tailor-gitlab-access-with-custom-roles/). Die manuelle Verwaltung über eine Benutzeroberfläche kann jedoch bei großem Umfang frustrierend sein. Security Assertion Markup Language (SAML) und System for Cross-domain Identity Management (SCIM) bieten eine Lösung.\n\n\n## Was SSO und SCIM bieten\n\n\n**Single Sign-On (SSO) mit SAML** ermöglicht Benutzern, sich einmal bei einem zentralen Identity Provider – wie Azure Entra ID – zu authentifizieren und dann auf mehrere verbundene Anwendungen zuzugreifen, ohne erneute Anmeldung. **SCIM** automatisiert die Benutzerverwaltung: Wenn Benutzer im Identity Provider erstellt, Gruppen zugewiesen oder deaktiviert werden, synchronisiert SCIM diese Änderungen automatisch mit GitLab – einschließlich Berechtigungen basierend auf Gruppenmitgliedschaften.\n\n\n### Vorteile für Unternehmen\n\n\n**Sicherheit:** Zentralisierte Authentifizierung reduziert Passwort-Müdigkeit und Credential-Stuffing-Risiken. Multi-Faktor-Authentifizierung lässt sich auf Identity-Provider-Ebene erzwingen und gilt automatisch für alle verbundenen Anwendungen. Wenn ein Benutzer das Unternehmen verlässt, entfernt die Deaktivierung im Identity Provider sofort den Zugriff auf alle Systeme.\n\n\n**Effizienz:** Automatisierte Benutzerbereitstellung reduziert Onboarding-Zeit von Stunden auf Minuten. Gruppenmitgliedschaften in Azure Entra ID synchronisieren automatisch mit GitLab-Berechtigungen. Identitäten werden einmal im Identity Provider verwaltet und propagieren automatisch – kein manuelles Erstellen, Aktualisieren oder Löschen von Konten in jeder Anwendung erforderlich.\n\n\n**Compliance:** Zentralisiertes Identity-Management mit SSO und SCIM unterstützt Zugriffskontroll-Anforderungen aus Frameworks wie NIS2 (Artikel 21.2(i,j) Zugriffskontrolle und Multi-Faktor-Authentifizierung), ISO 27001 (A.5.15-17 Identitätsverwaltung) und BSI IT-Grundschutz (ORP.4). SSO-Authentifizierungs-Logs bieten zentralisierte Aufzeichnungen für GDPR-Artikel-30-Verarbeitungsdokumentation und Incident-Response.\n\n\n## Implementierung\n\n\nDie Konfiguration von GitLab Single Sign-On mit SAML und SCIM erfordert:\n\n\n- Azure Entra ID Tenant mit Administrator-Zugriff\n\n- GitLab Premium oder Ultimate mit Top-Level-Gruppe\n\n- Konfiguration auf beiden Plattformen (Parameter-Austausch, Attribut-Mappings, SCIM-Token)\n\n\n**Vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung:**\n\n\n→ [How-to: GitLab Single Sign-on with SAML, SCIM and Azure's Entra ID](https://about.gitlab.com/blog/how-to-gitlab-single-sign-on-with-saml-scim-and-azures-entra-id/)\n\n\nDie englische Anleitung bietet:\n\n\n- 15 detaillierte UI-Screenshots für Azure Entra ID und GitLab\n\n- Vollständige Attribut-Mapping-Tabellen (SAML Claims, SCIM Provisioning)\n\n- Parameter-Austausch zwischen Plattformen (Identifier, Reply URL, Certificate, SCIM Token)\n\n- Fehlerbehebung für häufige Probleme (Email-Attribut-Fehler, NameID-Mismatch)\n\n\n**Kostenlose Testversionen:** [Azure Entra ID](https://azure.microsoft.com/de-de/free/) | [GitLab](https://about.gitlab.com/free-trial/devsecops/)\n\n\n## Weiterführende Informationen\n\n\n- [The ultimate guide to enabling SAML and SSO on GitLab.com](https://about.gitlab.com/blog/the-ultimate-guide-to-enabling-saml/)\n\n- [SAML SSO for GitLab.com groups documentation](https://docs.gitlab.com/ee/user/group/saml_sso/)\n",{"slug":710,"featured":12,"template":13},"how-to-gitlab-single-sign-on-with-saml-scim-and-azures-entra-id",{"promotions":712},[713,727,739],{"id":714,"categories":715,"header":717,"text":718,"button":719,"image":724},"ai-modernization",[716],"ai-ml","Is AI achieving its promise at scale?","Quiz will take 5 minutes or less",{"text":720,"config":721},"Get your AI maturity score",{"href":722,"dataGaName":723,"dataGaLocation":242},"/assessments/ai-modernization-assessment/","modernization assessment",{"config":725},{"src":726},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/qix0m7kwnd8x2fh1zq49.png",{"id":728,"categories":729,"header":731,"text":718,"button":732,"image":736},"devops-modernization",[683,730],"devsecops","Are you just managing tools or shipping innovation?",{"text":733,"config":734},"Get your DevOps maturity score",{"href":735,"dataGaName":723,"dataGaLocation":242},"/assessments/devops-modernization-assessment/",{"config":737},{"src":738},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138785/eg818fmakweyuznttgid.png",{"id":740,"categories":741,"header":742,"text":718,"button":743,"image":747},"security-modernization",[9],"Are you trading speed for security?",{"text":744,"config":745},"Get your security maturity score",{"href":746,"dataGaName":723,"dataGaLocation":242},"/assessments/security-modernization-assessment/",{"config":748},{"src":749},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/p4pbqd9nnjejg5ds6mdk.png",{"header":751,"blurb":752,"button":753,"secondaryButton":758},"Beginne noch heute, schneller zu entwickeln","Entdecke, was dein Team mit der intelligenten Orchestrierungsplattform für DevSecOps erreichen kann.\n",{"text":754,"config":755},"Kostenlosen Test starten",{"href":756,"dataGaName":48,"dataGaLocation":757},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_content=default-saas-trial&glm_source=about.gitlab.com/","feature",{"text":50,"config":759},{"href":52,"dataGaName":53,"dataGaLocation":757},1772652044520]